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Weltweit treibt bald mehr Plastik als Plankton durchs Meer; Wasserschildkröten, Fische und andere Meerestiere sowie Vögel fressen es nicht nur, sondern sterben auch oft daran. Am 23.10.18 fand beim Reinfelder „Grünschnack“ ein Themenabend mit geladenen Gästen und Fachleuten rund um dieses Thema statt.

Auch an der Kant-Schule Reinfeld wurde „Plastikverbrauch senken“ vor Kurzem von einer 11. Klasse thematisiert und von Schülerinnen einer 9. Klasse „Plastik in den Meeren“ als Projektarbeit angekündigt. Ernste Themen – doch einen „Witz“ gab es an diesem Abend auch; mit „Smooth Panda“… Kernfragen des Grünschnacks in Reinfeld waren zunächst:

Wie kann der Plastikverbrauch beim Einkaufen vermieden werden? Und gibt es umweltfreundliche Alternativen?

Organisiert und moderiert wurde der Themenabend von Linda Witte, Vorstandsmitglied des Ortsverbandes der GRÜNEN Reinfeld/Nordstormarn.

Thematisiert wurde das Plastik-Problem überwiegend durch Impulsvorträge von Fachleuten. Dabei waren: Tina Ahrens, Geschäftsführerin der fünf Landwege-Märkte in Lübeck und Vorstand im BNN (Bundesverband Naturkost und Naturwaren), Oliver Wagner, Warenhausleiter des Famila Marktes in Reinfeld, Dennis Kissel, Geschäftsführer des AWSH (Abfallwirtschaft Südholstein), Marlies Fritzen, Abgeordnete im Landtag Schleswig-Holstein für die GRÜNEN und stellvertretende Landtagspräsidentin, Katja und Sven Seevers, Geschäftsführer und Gründer der Firma Superseven  aus Wentorf (Südstormarn nahe Hamburg).

Tina Andres (Landwege-Märkte) berichtete lebhaft von alternativen Konzepten im Lebensmittelmarkt . Zum Beispiel von „Unverpackt“. Dabei bringen Kunden ihre eigenen Behälter (Dosen, Gläser, spezielle Beutelchen) mit in die Läden und bekommen an den Frischetheken ihre Ware darin abgefüllt. Dadurch werden Einwegverpackungen gespart! Oliver Wagner (Famila) erzählte, dass sie das offiziell nicht dürfen, aber bei einzelnen Kunden auf deren Bitte hin tun. Außerdem entsorgen sie, seit dem Plastikdrama in der Schlei (siehe unten), abgelaufene und nicht mehr verkaufbare Frischeprodukte wie Obst und Gemüse GETRENNT von den Verpackungen. Bisher wird im Einzelhandel meistens alles zusammen in den selben Müll geworfen und nicht getrennt. Auf Umwegen gelangen solche klein gekäkselten Verpackungen über den angeblichen reinen Biomüll überall hin – zum Beispiel in die Schlei (Ostseearm in Schleswig-Holstein).

Dennis Kissel (AWSH) berichtete, dass eigentlich auch in jeder privaten Bio-Mülltonne diverser anderer Müll zu finden ist. Überwiegend Plastik-Verpackungen, Plastik-Pflanztöpfe, etc. Er hat einen ziemlich coolen faltbaren Flyer zur Kampagne „Wir für Bio“ mitgebracht (Foto oben); mehr zur Kampagne siehe Website: https://www.wirfuerbio.de

Marlies Fritzen (Landtag SH für die GRÜNEN) berichtete über Möglichkeiten und Chancen aus der Politik dazu. Ihr Anliegen ist auch, nicht nur Handel und Industrie zu ändern und all das Plastik wieder aus den Meeren zu holen, sondern auch die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Denn: Jeder Einzelne muss eine Veränderung wollen und danach handeln – d.h. auf Plastik verzichten, wo es möglich ist; natürlich Müll jederzeit richtig trennen und zum Beispiel nur noch bei Einzelhändlern kaufen, die nachweisbar eigene Bemühung zur Plastikvermeidung und -trennung leisten.

Frau Fritzen sagte u.a.: „Ich habe mich mal auf die Suche nach Toilettenpapier begeben, dass nicht in Plastik eingepackt ist – und es nicht gefunden!“. Als hätte es in einem Drehbuch gestanden, folgte ein Ruf aus dem Publikum von der Autorin dieses Artikels: „Doch, gibt es. Von einer Reinfelder Firma!“ Viele lachten, denn die Firma Smooth Panda, mit Sitz im Alfa-Park (dort wo auch erKant ihr Büro hat), ist ein StartUp mit ziemlich „grünen“ Ideen. Ausgangsbasis ist deren Toilettenpapier aus Bambus – verpackt in Papierkartons.

Gekrönt wurde diese, wirklich nicht abgesprochene Geschichte, dadurch, dass Grünen-Organisatorin Linda Witte als Danke für alle Redner des Abends Smooth-Panda-Pakete gekauft hatte und am Ende des Abends überreichte.

Doch: Menschen und ihre Gewohnheiten lassen sich nicht von einem Tag auf den Anderen ändern! Die Alternative?

Ebenfalls zu Gast waren Katja und Sven Seevers (Superseven). Ihre Firma entwickelt, produziert und handelt Verpackungen, die zu 100% biologisch oder technologisch wiederverwertet werden können. Sie haben mit ihren Produktideen bis jetzt 3 Awards gewonnen!

Damit Menschen, Industrie und Handel mit weniger schlechtem Gewissen an ihren Gewohnheiten festhalten können, haben sie doe Verpackungsmarke „Repaq“ entwickelt, deren Produkte TATSÄCHLICH wie Biomüll einfach „vergammeln“. Sie sind aus Cellulose, Zuckerrohr und Stärke – garantiert Plastikfrei, aber genauso zu benutzen! Angeboten werden von ihnen plastikähnliche Verpackungen wie Folien, Tüten und Flowpacks, Rollenwaren und Sachets, Stickpacks, Etiketten und Doypacks. Keine Ahnung was das alles ist? Guck nach unter: https://www.superseven.eu/de/produkte/

Heißt in der Summe für Leute, die einkaufen? Entweder eigene Behälter mit in den Laden bringen oder nur noch Produkte kaufen, die Plastikfrei eingepackt sind.


Quellen und weitere Infos:

Die Digitalisierung wird als Querschnittsthema in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen vorangetrieben. Da der Bildungsbereich in Deutschland, ganz besonders in Schleswig-Holstein, der weltweiten Entwicklung hinterherhinkt, wollen Betroffene und Politik die Digitalisierung in Schulen vorantreiben. Bei diesem komplexen, vielseitigen Thema tagte der Reinfelder Bildungsausschuss am 22.10. in Reinfeld ohne Tagungsvorlage und ohne Konzept, und zeigte, dass das so nicht zum Ziel führt.

Der Abend begann mit einem Rundgang durch die Schule. Christian Matthiessen (Jahrgangsleiter der 9. und 10. Klassen; Foto: 3. v. li) berichte vom Zustand der Technik. Im einzigen PC-Raum stehen circa 20 PC´s mit Windows 7; rund 1/4  davon sind defekt und können nicht mehr genutzt werden.

Zwei Laptop-Wagen mit jeweils 25 Geräten sind vorhanden; sie sind auch nicht mehr die jüngsten, vor allem sind keine aktuellen Software-Versionen installiert und die Internetverbindung funktioniert nur mit Glück. Gezieltes zuverlässiges Lehren und Lernen ist mit dieser alten Technik und schlechtem Netzwerk (LAN und WLAN) nicht möglich. Schüler, die notenrelevante Projektarbeiten durchführen müssen, deren Eltern aber weder PC noch EDV-Knowhow haben, sind benachteiligt. „Eine Präsentation auf Tonpapier ist nun einmal nicht so beeindruckend, wie eine Powerpoint-Präsentation!“ sagte stellvertretende Schulleiterin Jennifer Behncke (auf dem Foto 2. von links)

Über Tablet-Klassen oder Ausstattung aller Klassen mit interaktiven Whiteboards, Tablets, Dokumentenkameras etc. für die Gemeinschaftsschule wurde im Verlauf des Abends nicht geredet.

Auf dem Weg zum Mehrzweckraum sagte der neue Schülersprecher Dawinder Singh (16j, 11. Jahrgang) zu René Krolow (CDU und Eltern-Digitalisierungsteam) und Susanne Braun-Speck (Eltern-Digitalisierungsteam & Coach der Online-Schülerzeitung, etc): „Viele 10.-Klässler wechseln auf andere Schulen, um ihr Abi zu machen, weil die technische Ausstattung hier so schlecht ist!“ Das war insofern keine Neuigkeit. Um so überraschender war es, dass ein WIR-Mitglied (eine Schulleiterin aus Lübeck) schon bei der Besichtigung des PC-Raums das Argument von René Krolow als zusammenhanglos abbügelte, als dieser sagte:

„Mit der Digitalisierung kann auch der Erhalt der Oberstufe unterstützt werden“!

Im Mehrzweckraum der Kant-Gemeinschaftsschule waren mittlerweile viele Eltern eingetroffen (grob geschätzt 30) und wohnten der Bildungsausschusssitzung bei. Die 12 anwesenden Mitglieder beschlossen direkt, dass Tagesordnungspunkt 5 – das Thema Digitalisierung – nach vorne gezogen wird. In der Bürgerfragerunde stellte Jan Homeyer, SEB-Vorstand, die Frage, ob Digitalisierung eine notwendige Maßnahme sei und entsprechend in den Ergebnishaushalt gehöre, was die Genehmigung von finanziellen Mitteln grundsätzlich leichter macht. Beate Horn (Stadtverwaltung) erklärte den Unterschied zwischen Ergebnishaushalt und Investitionshaushalt. Doch die Antwort auf seine Frage war nicht eindeutig; ein Elternteil stellte die Frage anders; die Antwort klang danach eindeutiger, nach: Ja, das Bildungsministerium verlangt die Digitalisierung und ist ein Muss.

Die Digitalisierung in Schulen hat also vorangetrieben zu werden.

Manfred Schönbohm (WIR) sagte sinngemäß: „Bisher haben die Reinfelder Schulen niemals etwas in Sachen Digitalisierung an uns herangetragen. Jetzt wurden wir damit ziemlich überrascht. Dabei sind wir seit Jahren in stetigem Dialog … Warum hat nie einer der Schulleiter etwas dazu gesagt? Warum kommt das jetzt so plötzlich?“

Nach diesem ersten Ausflug in das Digitalisierungs-Thema lieferten die drei Schulleiter ihre Berichte ab (MCS/Grundschule, KGS/Gemeinschaftsschule und EKS (Sonderschule)). Die einzige Schule, die bisher im Rathaus Investitionsanträge für den Haushalt 2019 in Sachen Digitalisierung eingereicht hat, ist die MCS, erwähnte Beate Horn. Außerdem erklärte sie, dass es immer zwei Netzwerk geben müsse; das Verwaltungs- sowie das Schulnetzwerk, die getrennt nutzbar sein müssen; das alleine aus Datenschutzgründen. Weiterhin wäre die Firma Dataport beauftragt, Glasfaser zu verlegen. Aber Reinfeld wäre halt nur eine Gemeinde, die Dataport auf der Agenda hat. Bis 2020 soll Glasfaser aber liegen.

Grundschule stellte konzeptionelle Ansätze vor.

Die Grundschulleiterin Anke Rohweder (MCS) hat sich vielseitig in Sachen Digitalisierung fortgebildet und andere Schulen besucht. Sie strebt an, es wie eine Lübecker Schule zu machen. Diese hat in jeder Klasse einen Beamer und jeder Lehrer ein I-Pad, sowie Apple-TV und natürlich WLAN. Dafür rechnet sie mit 1.700 EUR pro Klasse. Mit der Zeit sollen in der Pilotschule 5 I-Pads pro Klasse angeschafft werden. Das wünscht sie sich für ihre Grundschule auch.

Auf einer Veranstaltung, auf der sie und auch die Schulleiterin aus Lübeck (WIR-Mitglied) gewesen waren, sollen I-Pads von Apple die besten APPs und Lerntools anbieten und konkurrenzlos sein. Die KGS und auch Reinfelder Politiker möchten sich aber auch günstigere Android- und Windows-Tablets ansehen. Die Schulleiterin der EKS (Sonderschule) erklärte nur explizit, dass sie in keinem Fall auf private Geräte ihrer Schüler setzen könne.

BYOD (bring your own device) ist allerdings an vielen Schulen üblich, gerade an solchen mit I-Pad-Klassen (Anmerkung der Redaktion). Die KGS setzt sogar darauf, und baut ihre Vorhaben auf die neue Handynutzungsordnung (federführend in dieser AG: Christian Matthiessen und Susanne Braun-Speck), in der Smartphones als Arbeitsmittel im Unterricht vorgesehen sind – statt Tablets und interaktive Whiteboards? Siehe dazu, wie die Digitalisierungs-AG der Eltern das angehen würde.

Die KGS entwickelt sich Schritt für Schritt, hat aber noch kein Konzept.

Vor 5, 6 Jahren waren im Rahmen eines Schulentwicklungstages, sowie durch Besuche von Schulleiter Sven Trinkler und Stufenleiter Christian Mathiessen von Workshops, etc bereits pädagogische Ansätze und Ideen entwickelt worden. Leider wurden die nicht verfolgt. Mittlerweile sei der überwiegende Teil der schulinternen Fachcurricula durch digitale Lerninhalte ergänzt, erzählte Christian Matthiessen. Technik-Knowhow wird von jungen technik-affinen Lehrern an andere Lehrer (peer2peer) vermittelt; pädagogische Konzepte werden Stück für Stück entwickelt. Leider fehle aber ein funktionierendes WLAN, weshalb all das nicht viel nutzt.

Weiterhin ist die KGS mit den Firmen IT-TEC aus Reinfeld, WEKO aus Lübeck sowie IT-Resa aus Kiel im Gespräch und hat von diesen bereits Angebote vorliegen oder ist mit ihnen im Gespräch – wegen Wartungs- und Supportverträgen. Die Schule wünscht sich zeitnah einen Access-Point. Aber auch jetzt wurde nicht von flächendeckender Ausstattung zum digitalen Lernen in der Schule gesprochen.

Wie die Digitalisierungs-AG der Eltern das angehen würde, steht hier.

René Krowlow (CDU) meldete sich zu Wort und fasste noch einmal alles bis hierhin gehörte zusammen und forderte, dass drei Beschlüsse an diesem Abend gefasst werden sollten. A) eine Netzwerkanalyse, b) das Knowhow (Beratung) eingekauft wird und c) dass konkrekte Maßnahmen formuliert werden. Auch Geert Karnick (Grüne) äußerte sich dazu konkret und meinte, es könne keine Fördermittel ohne Konzept geben. Daran müsste doch zuerst gearbeitet werden. Dies entspricht auch den Forderungen der Ministerien bezüglich DigitalPakt.

Die stlv. Schulleiterin der KGS, Jennifer Behncke, berichtete zudem, dass sie sich bewusst wären, dass sie einen Medienentwicklungsplan (MEP) erstellen müssen, um Mittel aus dem DigitalPakt zu bekommen. Auf die Frage von Geert Karnick (Grüne), wieweit sie denn damit seinen, kam keine konkrete Antwort und kein geplanter Termin. „Wir haben bisher nur die Grundsätze formuliert.“ Klar wäre aber, dass der MEP mehrere Bestandteile hat – den Bereich der Finanzierungsplanung können aber die Lehrer nicht erbringen, sagte sie und meinte, das wäre wohl Aufgabe der Verwaltung. Dem ist aber nicht so (Anmerkung der Redaktion) im Sinne des DigitalPakts.

Frau Behncke beantwortete die Frage von Manfred Schönbohm (WIR), nach Manpower und Rat aus dem IQSH sinngemäß mit: „Ja. Wir haben dort angefragt und sind mit dem IQSH im Gespräch. Die können uns nur per E-Mail etc bei der Entwicklung des MEP beraten, aber aufgrund von Personalmangel nicht hier vor Ort helfen! Viel erwarten können wir von dort derzeit nicht.“

Wie dann jemals der MEP fertig werden soll, ist unklar. Im Übrigen war wohl das IQSH verwundert gewesen, dass die KGS nur Beamer und WLAN haben möchte.

Einen Antrag auf Knowhow-Einkauf oder Beratungsleistungen für die Entwicklung des MEP stellte niemand, obwohl sich die Parteien dahingehend einig schienen.

Das, obwohl das SH Bildungsministerium explizit genau dazu rät! Manfred Schönbohm (WIR) nahm den Faden der fehlenden Manpower erneut auf und schlug vor: „Wie sieht es denn mit einem Medien-Beauftragten oder wie auch immer der heißen soll, aus? Das ist doch eine Personalfrage, die auch die Stadtverwaltung betrifft. Wir sollten jemanden einstellen, der sowohl die Schule wie auch die Verwaltung in Sachen Digitalisierung betreut! Dann hängen wir auch nicht mehr so an dem IT-Verbund, wo sich nie einer zuständig fühlt.“

Beate Horn (Stadtverwaltung) winkte ab, und sagte, von einem einzigen Digitalisierungs-Mitarbeiter würde auch zuviel abhängen und ggf – bei Krankheit – zum Beispiel nicht verfügbar sein. Sie schlug alternativ vor, dafür eine Firma mit mehreren Mitarbeitern einzukaufen, die auch verschiedene Kompetenzen mit mehreren Mitarbeitern verfügbar hätte. René Krowlow (CDU) hakte da auch mehrfach ein.

Ein Antrag für den Haushalt 2019 wurde dahingehend dennoch nicht gestellt.

Schulleiterin Jennifer Behncke erklärte noch, dass die KGS noch 22tsd Euro hätte, die Schulleiter Trinkler für Beamer beantragt und bisher zurückgehalten hätte. Das, weil Beate Horn das einzige ihr vorliegende Angebot wegen „windiger“ Formulierungen nicht genehmigen konnte. Hiernach entfachte eine langatmige Diskussion voller Missverständnis und Verwirrungen über die mögliche anderweitige Nutzung dieser Mittel.

Während Stufenleiter Christian Matthiessen unter „Ausleuchtung“ die Verteilung von WLAN in der Schule meinte; verstanden die Politiker darunter „Netzwerk-Analyse“. Doch bis dieses Missverständnis aufgeklärt werden konnte, verging wertvolle Zeit. Der KGS liegt längst ein mündliches Angebot von rund 6.000 Euro, mit dem eben diese Ausleuchtung samt Netzwerkeinrichtung durchgeführt werden könnte, vor. Dann hätte die Schule endlich komplett WLAN; wichtig für jeglichen Schritt in Sachen Digitalisierung. Allerdings meinte die Lübecker Schulleiterin (WIR), sie wissen aus Erfahrung, dass das rund 20tsd Euro pro Schule kosten würde.

Daraus entstand der Beschluss dieses Abends, dass alle drei Reinfelder Schulen in den Genuss von flächendeckendem WLAN komme solle – allerdings für viel mehr Geld. Dafür wurden für die MCS 20tsd, für die KGS 25tsd und die EKS 5tsd veranschlagt. Frau Behncke erwähnte mehrfach, die EKS sei ja bei ihnen, der KGS, im Gebäude und werde natürlich bei jedem Schritt mitbedacht.

Eine Frage anwesender Bürger wäre gewesen (hätten sie etwas sagen dürfen):

Warum sind jetzt 50.000 EUR für WLANs genehmigt worden, obwohl die KGS dafür nur 6.000 braucht?

Im zweiten Antrag wurden eine Netzwerk- und Hardware-Analyse sowie deren Instandsetzung beschlossen. Den dritten Antrag hörte die Autorin nicht mehr, weil sie als bürgerliches Mitglied der Veranstaltung diesen Widersinn zu Antrag 1 nicht äußern durfte und auch nicht fragen konnte, wieso niemand Anträge für neue Hard- und Software sowie Beratung/Knowhow-Einkauf für die benötigte Konzeption stellte. Ihre Bitte sich äußern zu dürfen, lehnte Bildungsausschussleiterin Monika Poppe ab. Entsprechend ging sie – als zweite Genervte.

Der Abend hatte sich in die Länge gezogen; es wurde beschlossen, die weiteren Tagesordnungspunkte auf Mittwoch zu verlegen.

Ist das die letzte Chance für die KGS, doch noch Anträge für Hardware- und Beratungsleistungen für 2019 zu stellen?

Wie die Digitalisierungs-AG der Eltern das angehen würde, steht hier.

Am Montag, 24. September, wird es um 19.30 Uhr humorvoll, wenn Carola Padtberg im alten Rathaussaal ihr neues Buch „Ich muss mit auf Klassenfahrt, meine Tochter kann sonst nicht schlafen!“ vorstellt. Ein Muss für Eltern und Lehrer? Mal sehen, ob das zum Lachen oder Weinen wird …

Die Lesart in Reinfeld findet jährlich mit einem Wochenprogramm statt. 2018 vom 22.9. bis 07.10. statt. Programm:

 

Das Foto von Fotowettbewerbs-Gewinnerin 2016 Merle Stoltenberg signalisiert, worum es geht: Wie sich die Stadt Reinfeld bereits verändert hat und noch entwickeln kann.

Bereits seit 2014 sorgen sich Bürger und Händler, sowie überwiegend die Reinfelder Grünen durch Beteiligung in nicht-politischen Arbeitsgruppen um die Innenstadtentwicklung – z.B. in der AG, die u.a. die Website Reinfeld-Aktiv.de aufgebaut hat, wie auch durch Teilnahme in 2017 an Sitzungen der sogenannten Interessens- und Standortgemeinsschaft (ISG) Reinfeld, die Bürgermeister Heiko Gerstmann und Marketing-Beraterin Susanne Braun-Speck initiiert hatten.

Zuletzt wurde im Herbst 2017 von den Stadtverordneten entschieden, kein Geld in die Innenstadt-Entwicklung zu investieren, sondern dies dem Handel zu überlassen. Diese können das nicht finanzieren, weshalb die Aktivitäten Ende 2017 eingestellt wurden.

Einladung zum politischen Spaziergang – vermutlich bei bestem Wetter

Jetzt nehmen die Reinfelder Grünen den Faden wieder auf und laden alle interessierten Bürger aus Reinfeld und Umgebung zu einem politischen Spaziergang mit anschließender Diskussion ein. Mit dieser Veranstaltung haben die Beteiligten die Möglichkeit, Ideen einzubringen, Wünsche zu äußern und Fragen zu stellen.

  • Warum ist neben dem Rathaus seit Jahren ein riesiges Loch?
  • Welche Baumaßnahmen sind rund um unser Rathaus geplant und
  • welchen Standort könnte das geplante Jugendzentrum bekommen?
  • Wo soll das Fachmarktzentrum genau entstehen und
  • was passiert in den nächsten Jahren rund um den Bahnhof?

Der politische Spaziergang findet am Freitag, den 20. April 2018 ab 17.00Uhr statt. Treffpunkt ist vor dem Rathaus.

  • Wer möchte, kann erneut an der – politisch neutralen – Umfrage von 2015 + 2017 teilnehmen (klick hier).
  • Der aktuelle Presse-Artikel in der LN (online lesen) thematisiert auch genau dieses Thema.

Viele Redaktions-Mitglieder von erkant.de saßen Freitag-Nachmittag (23.3.18) auf gepackten Koffern. Einige werden bald zu einer Ski-Fahrt, andere zur Jugendgruppenleiter-Ausbildung für Stormini reisen. Zeit zum Schreiben war nicht mehr … Aber: Drei der Redaktions-Mitglieder riefen fast zeitgleich noch einmal E-Mails ab, erwarteten nichts Besonderes, lasen dann aber das:

„Auch eure Schülerzeitung wurde von der Jury genau unter die Lupe genommen, kritisch beäugt und bewertet. Doch ihr habt mit eurer Schülerzeitung zu viele gute Argumente geliefert, sodass der Jury letztendlich nur eine Entscheidungsmöglichkeit blieb: Eure Schülerzeitung gehört zu den Besten bundesweit!

Ihr habt die Jurorinnen und Juroren auf ganzer Linie überzeugt und somit den Sonderpreis des BDZV und den Sonderpreis der Werner-Bonhoff-Stiftung gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Eure harte Arbeit hat sich gelohnt.

Zu einem derartigen Sieg gehört selbstverständlich auch eine angemessene Honorierung. Voraussichtlich Ende Mai verbringt ihr zwei schöne Tage in Berlin! Hiermit seid ihr herzlich zum Schülerzeitungs-Kongress und zur anschließenden Preisverleihung eingeladen!“

Fotos aus Berlin, von der Jury-Sitzung am 22. und 23.2.2018, Fotos: Jugendpresse Deutschland e.V. (abgelichtete Personen- und Fotografen-Namen sind zu sehen, wenn die PC-Maus auf dem Einzelbild ruht).


ErKant.de hat 2 Sonderpreise gewonnen!

Die Bewertung der Jury des BDZV
Quelle / weiterlesen auf: http://www.bdzv.de

Der BDZV-Sonderpreis wird von dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) für besondere digitale Projekte wie zum Beispiel interaktiven Websites, Multimedia-Projekten, etc vergeben. Hier haben wir uns als Online-Zeitung an sich beworben – und gewonnen.

FREU :-)

Der Sonderpreis der Werner-Bonhoff-Stiftung (u.a. Betreiber der Domain http://nachdertat.de) wird für Artikel zum Thema „Hat Deine Schule Mobbing im Griff?“ vergeben. Den hier verlinkten Artikel haben wir eingereicht – und damit gewonnen :-)

FREU :-)

„Da Viele von unserer Redaktion dieses Wochenende nicht da sind, feiern wir nächste Woche gleich doppelt. Am 3.3. gibt es erkant.de 1 Jahr! Ich freue mich total als Coach des Schülerzeitungs-Teams und bin stolz auf „meine“ Redakteure!“ (Zitat vom Susanne)

siehe -> erkant.de


Details zu den Sonderpreisen der Schülerzeitungs-Wettbewerbe

BDZV-Preis: Ideen. Umsetzen. – DER Innovationspreis für Schülerzeitungen

Quelle dieses Textes: Schuelerzeitung.de

Eine Info-App? Ein interaktiver Live-Blog von der SV-Wahl? Eine (digitale) Litfaßsäule mit Nachrichten für den Pausenraum? Schülerzeitungsredaktionen haben viele gute Ideen, wie sie ihre Mitschüler mit wichtigen Themen aus dem (Schul-)Alltag erreichen können. Sie begeistern mit interaktiven Websites, Multimedia-Projekten und außergewöhnlichen Produkten und Veranstaltungskonzepten für Schule und Mitschüler. Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) lobt deshalb auch für die neue Wettbewerbsrunde wieder den Innovationspreis für Schülerzeitungen aus. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

Preis der Werner-Bonhoff-Stiftung „Hat Deine Schule Mobbing im Griff?“

Quelle des folgenden Textes: Schuelerzeitung.de

Mobbing und Gewalt sind ein wichtiges Thema an jeder Schule. Wie gehen Schulen damit um? Wie erfolgreich greift Deine Schule ein? Welche Stellung bezieht Deine Schülerzeitung? Die Werner-Bonhoff-Stiftung sucht für ihr Projekt „Nach-der-Tat“ Berichte und Interviews, die sich damit befassen, ob und wie es – und nicht nur an der eigenen Schule – konkret gelingt, solche Angriffe auf Menschen zu beenden. Ausgezeichnet werden Schülerzeitungsartikel, die sich damit auseinandersetzen, ob und wie die Schule, die Lehrer, die Eltern, aber auch die Mitschüler bei Mobbing und Gewalt konkret reagieren.

Die letzte Info- und Bürgerbroschüre der Stadt Reinfeld wurde 2014 erstellt. Nach der Kommunalwahl im Sommer 2018 soll eine Neuauflage veröffentlicht werden. Fotos werden gesucht sowie Korrekturleser & Firmen, die Anzeigen schalten.

Bürger können Korrekturen einreichen

Viele Informationen sind in der alten Borschüre nicht mehr aktuell. Das ist für ein Druckwerk zwar normal, für den interessierten Leser – ob Neubürger oder als Gast – und für das Image der Stadt, aber nicht förderlich. Daher sind die Reinfelder aufgerufen, die Einträge in der derzeitigen Broschüre und auf http://www.stadt-reinfeld.de/images/stories/info120515 zu prüfen.

Korrekturen können bei der Stadtverwaltung unter stadtmarketing@stadt-reinfeld.de eingereicht werden. Im Internet auf www.reinfeld.de werden die Aktualisierungen regelmäßig und zeitnah durch die Verwaltung eingepflegt.

Fotos gesucht!

Die Broschüre soll Reinfeld auch in Bildern vorstellen. Dazu sind Fotos von Hobbyfotografen willkommen. Zusammen mit dem Freigabevermerk der Fotografin oder des Fotografen, dass die gesandten Dateien für Veröffentlichungen der Stadt Reinfeld (wie z.B. in der Bürgerbroschüre) bestimmt sind, werden digitale Fotos unter der oben angegebenen Email-Adresse gerne angenommen. Eine Auswahl wird ganz sicher in der nächsten Broschüre erscheinen.

Anzeigen schalten

Die Broschüre wird anzeigenfinanziert, d.h. Firmen aber auch andere Institutionen schalten Anzeigen in dem Druckwerk. Das Heft wird in dritter Auflage mit Unterstützung des Handelsvereines Reinfeld e.V. herausgegeben und von der Druckerei Masuhr erstellt. Sie wird in den kommenden Wochen mit Firmen, aber auch mit anderen Institutionen, Kontakt aufnehmen, um Anzeigen einzuwerben.

Die Stadt Reinfeld bittet die angesprochenen Firmen und Gruppen, sich in der Bürgerbroschüre darzustellen und das Projekt so zu unterstützen.

Von der neuen Version werden 6000 Hefte im A4-Format gedruckt und Mitte des Jahres an die Reinfelder Haushalte verteilt und im Rathaus ausgelegt.

Presse-Info von erKant.de:

Wo einigen Wochen stellte die Schülerzeitung erKant.de den Antrag auf Mitgliedschaft bei der Jugendpresse SH (Schleswig-Holstein). Nunmehr ist sie drin und damit offiziell „Presse“.

Einzelne Journalisten können Mitglied werden, oder eben eine gesamte Schülerzeitung als Gruppe. Jeder einzelne Redakteur kann separat zudem einen Presse-Ausweis bekommen.

Lies die erKant.de !

Was die Schülerzeitung davon hat?

Die Erklärung haben wir einfach mal von der Website der Jugendpresse-SH.de kopiert:

Als Mitglied der Jugendpresse Schleswig-Holstein e.V. profitierst du vom Wissen und den Vorteilen des bundesweit größten Netzwerks für junge Medienmacher. Dafür sind deine Vorteile im Einzelnen:

  • Möglichkeit, den anerkannten Jugend-Presseausweis und Jugendpresse-Autoschild zu beantragen
  • vergünstigte Teilnahme an den Jugendmedientagen
  • vergünstigte Teilnahme an Workshops und Seminaren mit Top-Referenten
  • exklusive Besuche bei Agenturen und Redaktionen
  • Rechtsberatung durch eine Medienfachkanzlei
  • Recherchehilfen und Themenideen

Was der Presse-Ausweis nutzt:

Die Landesverbände der Jugendpresse Deutschland e.V. geben den Jugend-Presseausweis heraus. Dieser wird vom Deutschen Journalisten-Verband und der Deutschen Journalisten-Union (in ver.di) unterstützt und ist somit der anerkannte Presseausweis für junge Journalisten.

Das bedeutet für unsere Redakteure: Sie werden auch in der Öffentlichkeit, bei Veranstaltungen, von Politikern, etc wie waschechte, richtige Journalisten behandelt und haben damit die gleichen Rechte und Pflichten. Z.B. kommt ein Jounalist damit kostenfrei bei Konzerten rein, etc (vorrausgesetzt, er ist auch wirklich „beruflich“ da).

Mehr dazu steht in dieser PDF-Datei: JPA_Jugendpresse-Ausweis

Eine Mitgliedschaft und/oder ein Presseausweis kann hier https://ahoi.jp-sh.de beantragt werden. Falls du schon zu erKant.de gehörst, gibt das beim Antrag an. Falls du frisch zu uns stoßen möchtest, melde dich am besten erst einmal bei einem von unserem Team (siehe Redaktions-Mitglieder).

Lies die erKant.de !

Laufende Jugendpresse-Wettbewerbe

Über die Jugendpresse-SH haben wir als erKant.de an diversen Wettbewerben teilgenommen. Leider wurde die Extra-Kategorie „Online-Zeitungen“ in Schleswig-Holstein mittendrin gestrichen, sodass wir auf Landesebene nicht mitmachen konnten. Aber:

Wir sind noch bei mehreren Sonderpreisen verschiedener Stiftungen im bundesweiten Wettbewerb vertreten.

Wir sind gespannt, ob wir uns dabei gegenüber der durchaus starken Konkurrenz behaupten können … Unklar ist im Moment, ob dabei Print- und Online-Zeitungen getrennt werden. Wenn ja, haben wir sehr gute Chancen.

Als Wiedergutmachung für den Wegfall der Kategorie „Online-Zeitungen“ in SH hatte uns der Vorstand der Jugendpresse-SH übrigens angeboten, kostenlos einen Workshop durchzuführen. Vermutlich nehmen wir dieses Angebot in Kürze war.

07. Januar 2018, Reinfeld (SBS) Faire Arbeits- und Umwelt-Bedingungen, fair produzieren und handeln – DAS wünscht sich jeder für sich selbst – weltweit ist damit kaum zu rechnen. Gerade Kinderarbeit ist ein Kernthema des unfairen Produzierens von Kleidung, Lebensmitteln, etc. Reinfeld schob dem jetzt wenigstens auf gedanklicher Ebene einen Riegel vor und ist Fairtrade-Town geworden. Die 20. in Schleswig-Holstein!

2017 arbeiteten zw. 152 + 168 Millionen Kinder weltweit, davon ist ein großer Teil zwischen 5+11 Jahren jung (Daten laut IAO & Unicef).

Der Ehrenbotschafter Manfred Holz vom TransFair e.V. aus Köln übergab im Rahmen des Neujahres-Empfangs der Stadt Reinfeld die Fairtrade-Town Mitglieds-Urkunde an die örtliche Steuerungsgruppe. In erster Linie hatten sich Ines Knoop-Hille von den Reinfelder Grünen, Britta Zankl und Maike Jobst für diese Zertifizierung eingesetzt und führten alle Beteiligten durch den Bewerbungsprozess. Dieser dauerte vom Beschluss im Februar 2017 rund 11 Monate bis zur Übergabe der Zertifizierung.

Von links: Manfred Holz vom TransFair e.V., Ines Knoop-Hille von den Grünen, Britta Zankl (100 Hübschigkeiten); sowie Gerd Hermann (Bürgervorsteher) und Heiko Gerstmann (Bürgermeister) mit Urkunde sowie die Hand mit Rose von Maike Jobst.

Der aus NRW angereiste Holz berichtete den Gästen unter anderem, dass zwar rund 86% der Deutschen das Fairtrade-Siegel aus dem Handel kennen, aber z.B. nur 4% des Kaffee-Konsums mit Fairtrade-Ware gedeckt wird. Dabei gibt es mittlerweile in beinahe in allen Lebensmittelgeschäften Fairtrade-Produkte, nicht mehr nur in Fachgeschäften sondern auch bei Discountern. Die gute Nachricht: Wenigstens jede 4. verkaufte Blume (also 25%) in Deutschland ist bereits eine fair Gehandelte. Ines Knoop-Hille berichtete in ihrer Rede, dass Fairtrade-Blumen erfreulicher Weise bis zu vier Wochen frisch bleiben!

Ein Bild vom Aussteller-Tisch des Reformhauses Reinfeld mit Fairtrade-Produkten zum Probieren.

Beteiligte an der Fairtrade-Initiative aus Reinfeld sind natürlich die Mitglieder der Steuerungsgruppe, siehe oben. Sowie z.B. die gastronomischen Betriebe „Casalinga“ und „Mocca“, der Verein der „Landfrauen“ sowie Sii-Kids & -talents e.V. , die Kirche, die Matthias-Claudius-Grundschule, die Firmen FAMILA, das Reformhaus-Reinfeld und Blumen-Fischer, etc.

Eine Stadt muss 5 Kriterien erfüllen, um als Fairtrade-Town zertifiziert zu werden.

Ines Knoop-Hille bei ihrer Rede von rund 200 Gästen.

  1. Die Gemeinde muss einen Antrag bzw. eine Bewerbung dafür stellen und erklären, selbst den Fairen Handel zu unterstützen, und in seinen Sitzungen, etc selbst Fair-Trade-Tee und -Kaffee anzubieten.
  2. Eine bestimmte Anzahl von Einzelhandels-Geschäften, Gastronomie-Betrieben, Vereinen, etc müssen mindestens zwei Fair-Trade-Produkte zum Kauf anbieten.
  3. Es muss eine Steuerungsgruppe eingerichtet werden, die Informationen zu Fairem Handel erstellt und für die Verbreitung derer sorgt.
  4. Ebenfalls müssen jedes Jahr mindestens zwei Fair-Trade-Unterstützungs-Aktionen in Form von Veranstaltungen durchgeführt, dies öffentlich und gerne unter Einbindung der Schulen.
  5. Weiterhin spielt Pressearbeit eine entscheidende Rolle: Medienberichte über Fair-Trade-Aktivitäten der Stadt sind vorzuweisen. Hintergrund (Vermutung der Redaktion) ist, dass sich das Gedankengut, welches sich hinter der Fairtrade-Stadt-Zertifizierung versteckt, öffentlich verbreiten soll.

Der Titel Fairtrade-Stadt wird bei der ersten Anerkennung für zwei Jahre vergeben und kann danach durch weitere themenbezogene Aktivitäten verlängert werden.

Logische Schlussfolgerung wäre, dass sich ggf die Kant-Gemeinschafts-Schule ebenfalls um den Titel „Fairtrade-Schools“ bemüht.

Autor: Susanne Braun-Speck, tiefenschaerfe.de

Die Fairtrade-Blumendeko hat Blumen-Fischer gespendet.

 

Der Neujahres-Empfang der Stadt Reinfeld findet am Sonntag, dem 7.1.2018 in der Mensa im Ganztagszentrum (Kant-Schule) im Bischoffsteicher Weg 75 statt.

Die Veranstaltung beginnt mit den “ Golden SugarBirds “ um 15 Uhr. Danach sprechen Bürgervorsteher Gerd Herrmann und Bürgermeister Heiko Gerstmann. Infolge wird die Urkunde „Reinfeld ist Fairtrade-Stadt“ von Manfred Holz, Fairtrade e.V. an die Projektleiter (Ines Knoop-Hille, Britta Zankl, Maike Jobs) übergeben. Danach gibt es mehr Musik, Gespräche unter Gästen und Veranstaltern, sowie Besuch der kleinen Fairtrade-Ausstellung. Ende: 17 Uhr

PDF-Einladung Neujahres-Empfang 2018 (klick drauf zum herunterladen)

 

Die Fotos sind von Fairtrade-Deutschlande (Presse-Infos)

  • „Kaffeeautomat mit Fairtrade-Kaffee“: Fotograf: Jasper Leonard
  • „Wein-Sortiment“: Foto: Jakub Kaliszewski