Beiträge

In der 1. Herbstferienwoche wird es in Reinfeld die erste von vier „JugendKunstWerkstätten“ für 14- bis 18-Jährige (etwas Jüngere sind auch willkommen) geben. In der jeweils einwöchigen Projektwoche produzieren die Teilnehmer eine digitale sowie lokale Kunst-Ausstellung mit Nachhaltigkeits-Thema und können sich in verschiedenen bildenden und digitalen Künsten ausprobieren. Das im neuen Kunstatelier im AlfaPark und dem Redaktionsbüro von erkant.de

Zur Anmeldung auf dem Event- & Kursportal Kijuaa.de geht es hier. Fragen sind zu richten an: s.braun-speck@sii-kids.de

Am 1. Tag der jeweiligen Projektwoche steht eine Einführung zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Die Jugendlichen wählen im Anschluss eines als Kunstthema aus – allerdings gibt es schon Wünsche nach SDG 5 Geschlechtergleich. Es folgt eine gemeinsame Kreativphase, in der Ideen zur künstlerischen Umsetzung des gewählten Themas entworfen werden.

Die Teilnehmer können dann mit dem Material ihrer Wahl zeichnen und malen, sowie fotografieren, bauen/werken – was immer sie möchten! Dazu steht ihnen ein 80 qm voll ausgestattetes Atelier sowie ein Konferenzraum (Redaktionsbüro von erkant.de) zur freien Entfaltung zur Verfügung, sowie eine Künstlerin als Referentin. Zwischendurch werden fertig gestaltete Kunstwerke digital aufbereitet (fotografiert, gefilmt, betextet) und auf einem Online-Portal in einer digitalen Ausstellung gezeigt. Dabei unterstützt eine Referentin für digitale Bildung. Am Ende der Woche gibt es (je FW) im Atelier eine lokale Kunst-Ausstellung, welche die Jugendlichen bestenfalls selbst organisieren!

Zur Anmeldung auf dem Event- & Kursportal Kijuaa.de geht es hier. Fragen sind zu richten an: s.braun-speck@sii-kids.de


Das Ganze ist durch öffentliche Fördermittel kostenfrei!

Finanziert wird die JugendKunstWerkstatt Reinfeld durch KulturMachtStark-Mittel des Bundes bzw. dem BUNDESVERBAND SOZIOLKULTUR e.V. (siehe Logo-Leiste und weitere Infos unten). Doch Veranstalter und Organisator ist der Verein sii-kids & -talents e.V.; welcher für die Mittelbeantragung ein „Bündnis für Bildung“ mit drei weiteren Partnern gründete.

„Wir haben über das Bundesprogramm „KulturMachtStark“, die Mittel für das Konzept und die Umsetzung einer JugendKunstWerkstatt in Reinfeld genehmigt bekommen. Die Antragstellung war recht aufwendig und wir mussten mindestens drei lokale Bündnispartner dafür finden. Doch jetzt ist die Tinte der vielen Beteiligten auf den Verträgen trocken und wir können loslegen“, sagt die Initiatorin des Projektes.

Das „Bündnis für Bildung“ besteht aus 3 lokalen und 1 landesweiten Partner.

Zum neuen Reinfelder „Bündnis für Bildung“ gehört der Antragsteller sii-kids & -talents e.V. aus Reinfeld (vertreten durch Susanne Braun-Speck und Projektbezogen auch vertreten durch Solveig Nerlich), der Offene Kanal aus Kiel (vertreten durch den Geschäftsführer Hennig Fietze), die alfaLot GmbH & Co. KG > AlfaPark (vertreten durch Armin Adib-Moghaddam) sowie der Förderverein Lokfelder Brücke e.V. (vertreten durch Melanie Otto).

Jeder Bündnis-Partner hat eine oder mehrere Kooperationsaufgaben: der eine stellt die Räume, der andere technisches Equipment oder hat die Kontakte zur Zielgruppe, und so weiter. Doch die konzeptionelle, verwalterische und organisatorische Aufgaben verantwortet Sii-Kids, in persona Susanne Braun-Speck. Sie hat auch Reinfelds Online-Schülerzeitung erkant.de ins Leben gerufen und ermöglicht, sowie die Projekte Media4Teens.de sowie kijuaa.de entwickelt und umgesetzt.

Konzept-Entwickler und Referenten in der JugendKunstWerkstatt sind Berenike Binder (freiberufliche Künstlerin & Referentin für Bildende Kunst ) sowie auch Susanne Braun-Speck (freiberufliche Künstlerin (Webdesign) und Referentin für Digitale Bildung. Beide geben auch Nachhaltigkeits-Workshops für Lehrkräfte und Schüler!

Seit 2013 ist der Bundesverband Soziokultur e.V. mit seinem Projekt “Jugend ins Zentrum!” am Förderprogramm “Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung” des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF beteiligt. Bis 2022 werden bundesweit lokale Bündnisse mit mindestens drei Partner*innen unterstützen, die Projekte der Kulturellen Bildung mit Kindern und Jugendlichen umsetzen, deren Zugang zu Kunst und Kultur erschwert ist. Der Bundesverband Soziokultur engagiert sich als Dach- und Fachverband für die Anerkennung und angemessene Förderung der soziokulturellen Arbeit. Mitglieder des Bundesverbands sind die jeweiligen Landesverbände, in denen bundesweit rund 600 Organisationen, soziokulturelle Zentren, Netzwerke und Initiativen organisiert sind.

Zur Anmeldung auf dem Event- & Kursportal Kijuaa.de geht es hier. Fragen sind zu richten an: s.braun-speck@sii-kids.de

 

Wir sind dafür, dass das Befahren des Herrenteiches mit SUP-Boards, Kanus und Paddelbooten für alle Privatpersonen in der Freizeit erlaubt bleiben soll. Und möchten nicht, dass im Wasser z.B. Absperrungen installiert werden.

Liebe Reinfelder, Nachbarn und Gäste,

%ihre Unterschrift%

You can add formatting using markdown syntax - read more


Schön, dass Du dabei bist!
191 Unterschriften

Freunden mitteilen:

   

Update (27.8.201):

Aufgrund des Antrags der WIR-Fraktion, auf dem Herrenteich nur noch eine „Elite“ von 30 SUP-Fahrern/Monat zuzulassen, haben wir die Petition bereits eingereicht (Deckblatt davon). Unterschreibt aber gerne noch weiter!

Die Sitzung dazu fand gestern (26.8.) statt. Wir waren vor Ort; mehr erfahrt ihr bald. Kurz: Bis auf Weiteres bleibt das SUP-Fahren auf dem Herrenteich für Alle erlaubt.

Dass das so bleibt, hängt aber auch von uns Allen ab; also nehmt bitte Rücksicht auf Natur- & Tierwelt und auf andere Wassersportler!


Info vom 8.8.21 zum Petitionsstart:

Liebe Reinfelder, Nachbarn und Gäste,

Flyer zum Download & Teilen (jpg)

Reinfeld erhält seinen Charme und seine Anziehungskraft insbesondere durch den Herrenteich und sein grünes Umfeld, sowie durch die gute Anbindung in alle Himmelsrichtungen. Deshalb ziehen insbesondere gerne Familien mit Kindern nach Reinfeld, welche ein familienfreundliches Umfeld erwarten. Deshalb kommen Tagesgäste hierher.

  • Doch wie familienfreundlich, sozial und lebenswert ist Reinfeld wirklich? Jetzt und in Zukunft?
  • Wie würde es sich insbesondere auswirken, wenn es für Einheimische und Tagesgäste verboten wäre, den Herrenteich für motorlosen Wassersport zu nutzen?
  • Wenn KEIN Bürger mehr, wenn Familien mit ihren Kindern, wenn Jugendliche sowie die mittelalten Berufstätigen, die nach Feierabend auf dem Wasser Erholung und Entspannung suchen, es nicht mehr dürften?
  • Wie würde sich so ein Verbot auf die Stadtentwicklung auswirken? Auf die wenigen Gastronomen und die letzten Einzelhändler im Ort?

Leider gibt es das Bestreben einiger Weniger (auch in der Politik), welche das Befahren des Herrenteichs – aus wenig nachvollziehbaren Gründen – für Privatpersonen verbieten wollen.

Wir glauben: So ein Verbot würde nachhinten losgehen; Reinfeld erheblich weniger Lebenswert machen und damit der Stadtentwicklung schaden. Das möchten wir verhindern und sammeln dazu Unterschriften.

Weiterhin meinen wir, der Herrenteich ist für ALLE da und soll der Gesundheit und dem Wohlbefinden aller Bürger dienen. So, wie es übrigens auch im Gesetz steht, genauer im Landeswassergesetz.

Du bist auch dafür, dass das Befahren des Herrenteiches mit SUP-Boards, Kanus und Paddelbooten für Privatpersonen erlaubt bleiben sein soll? Und bist dagegen, dass im Wasser z.B. Absperrungen installiert werden?

Dann gibt uns hier Deine Stimme und unterschreibe unsere Petition.

(PS: Aus Datenschutzgründen wird vom Nachnamen nur jeweils der erste Buchstabe angezeigt).

Viele Grüße
von der Reinfeld-Aktiv SUP-AG
(Michael, Danilo, Saskia, Ulli, Susanne und viele Weitere mehr!)

PS: Mehr über uns und die ganze Angelegenheit, erfährst Du im Blog auf Reinfeld-Aktiv.de

Flyer zum Download & Teilen (jpg)

 


 

Seit Juni 2021 ist das Befahren mit Fahrzeugen OHNE Motor, wie Paddelbooten und SUP-Boards, auf dem Herrenteich kostenfrei erlaubt. Das ist wunderbar, belebt ein klein wenig die Innenstadt, und ist herrlich anzusehen, meinen Mitglieder von Reinfeld-Aktiv. Allerdings zeigten sich Stadtverwaltung Reinfeld, der Fischpächter und der NABU zuletzt in einem Artikel der LN am 10.7.21 besorgt. Zudem gab es bereits „heiße“ Diskussionen in der Politik dazu.

Gegendarstellung (Gegendarstellung in der LN dazu):

Was ist tatsächlich los im, auf und nahe des Herrenteiches?

Angeblich hat sich die Anzahl der motorlosen Wasserfahrzeuge stark erhöht – doch davon kann kaum die Rede sein.

Seit vielen Wochen fotografieren verschiedene Leute, was auf dem Wasser los ist. Wenn 5 SUP-Boards zeitgleich auf dem Wasser sind, ist das viel … Meistens ist nichts los – selbst bei bestem Wetter. Vermeintlich viel los ist nur, wenn Rudertraining ist oder – wie in letzter Zeit sehr häufig zu sehen ist – wenn die Leih-Tretboote unterwegs sind. Zudem, wenn eine Schulgruppe ihr SUP-Training hat. Aber das ist so selten, dass es kaum der Rede wert ist.

Abbildung 2 – Ein Tretboot, ein SUP-Board (kaum zu erkennen) – auf dem Herrenteich ist meistens wenig los.

SUP-Fahrer sollen laut dem NABU Vögel aus ihren Nestern vertreiben, weil diese stehen. Weil sie stehen???

Stehen die Menschen an der Promenade nicht? Oder die Spaziergänger, Jogger und Fahrradfahrer rund um den Herrenteich? Sind nicht vielmehr die Mannschaftsboote mit vier bis sechs Paddeln, die zeitgleich ins Wasser schlagen, so störend, dass Tiere sich erschrecken? Oder das Quietschen der Tretboote? Was ist mit dem starken, lauten Straßenverkehr, der auf der Stadtseite herrscht – mit LKWs, Motorrädern, etc.?

Der Herrenteich ist mitten in der Kleinstadt – das Leben ist hier endlich wieder zu spüren und das ist gut so!


Was sorgt tatsächlich dafür, dass der Fischbestand gesunken war?

Weiterhin sollen die leisen, ruhigen, naturverbundenen, überwiegend „mittelalten“ SUP-Fahrer, die Schuld daran tragen, dass der Fischbestand / -ernte im letzten Jahr geringer war. Fachleute aus der Fischerei-Branche, die wir interviewt haben, meinten: Das kann nicht sein! So leicht lassen Fische sich nicht stören! Sie reagieren eher auf Lärm negativ, anstatt auf Etwas, was leicht und leise über die Wasseroberfläche schwebt.

Außerdem: Karpfen brauchen zwei bis drei Sommer, damit sie eine marktfähige Schlachtreife erreichen. Ein einziger Sommer mit ein paar wenigen RUHIGEN Wassersportlern mehr, hält die am Grund lebenden Fische nicht von der Vermehrung oder dem Wachstum ab. Phosphat und Nitrat erzeugen mehr Nährstoffe im Teich und wirken wachstumshemmend bei Fischen – wieviel davon ist im Herrenteichwasser? Hat die starke Algenblüte der letzten Sommer damit etwas zu tun? Woher kommt die?

Eutrophierung ist das Fachwort dafür und zeigt sich durch trübes Wasser, giftige Algenblüten, Sauerstoffmangel und Verlust der Artenvielfalt inklusive Fischsterbens. Siehe ggf. Erklär-Video dazu (Link).

Wie stark beeinflusst die jährliche Algenplage im Herrenteich das Fischwachstum?

Karpfen brauchen viel Wärme, die richtigen Wassertiefe, die richtige Fischarten in Gesellschaft, giftfreies Wasser. Wie hat sich vorletztes (?) Jahr ausgewirkt, dass der Herrenteich dreimal solange abgelassen war, als normal? Als das Karpfenfest auch x Mal verschoben wurde? Wie hat sich der kalte Winter ausgewirkt, als der Herrenteich – nach vielen Jahren malwieder – zugefroren war (zu kleiner Schwimmraum)? Wie vertragen sich die Karpfen mit den Neuen? Den Forellen, Rotaugen und ggf weiterem Besatz? Haben die Karpfen Stress durch den neuen und ggf. zu hohen Besatz?

Fakt ist: Im Herrenteich kommen für das Fisch- und Vogelwohl viele verschiedene Faktoren zusammen. Doch die Eutrophierung, da jedes Jahr wiederkehrend, dürfte der entscheidenden Faktor sein. Die Ursachen dafür sollten gefunden und behoben werden!


Eine einzige spezifische Expertenmeinung wurde angehört, mehr nicht!

Ein Wasservogel füttert seinen Nachwuchs mit dem Futterbesatz für Forellen („Rotauge“ – ist in der Vergrößerung am PC erkennbar). Grau- und Silberreiher sowie viele andere Wildtiere am Teich fressen auch Fisch.

Bisher ist lediglich der NABU als Experte angehört worden. Experten für Stadtentwicklung und Tourismus sind nicht angehört worden! Ebenso wenig Experten für Kinder- und Jugendgesundheit! Fragen stehen aus, wie:

Welche alternativen Angebote, die auch insbesondere in den Ferien, gibt es für Kinder und Jugendliche? Welche von den wenigen, sind gerade gesperrt (Skaterbahn) oder nicht am Nachmittag betreten verboten (Schulgelände)? Wie wirken sich die neuen Grenzpfeiler / Absperrungen am Herrenteich, sowie neue und geplante Verbotsschilder auf den Tagestourismus aus?

Wie wirkt sich das auf die kleinen, übriggebliebenen Geschäfte in der Innenstadt aus? Brauchen die wenigen Gastronomen, die Apotheke, etc nicht unbedingt die wenigen Einheimischen, die hierbleiben, anstatt woanders hinzufahren? Sollen diese und die wenigen Tagesgäste ganz vergrault werden?

Verliert Reinfeld am Ende noch die Auszeichnung als staatlich anerkannter Erholungsort?!

Eine der jüngsten Absperrungen in Reinfeld – Folge: ein Parkplatz weniger, welcher für Familien mit kleinen Kindern und Senioren, für die ein Fußmarsch dorthin zuviel wäre, absolut von Bedeutung war.

Das Gutachten dafür muss regelmäßig wiederholt werden. Voraussetzung ist jedoch eine auf Tourismus ausgelegte Infrastruktur. Diese gäbe es nicht mehr, wenn auch noch – neben all dem, was in der Innenstadt bereits geschlossen wurde und/oder nicht genehmigt worden ist – wenn das Befahren des Herrenteiches mit motorlosen Fahrzeugen von erholungssuchenden Privatpersonen verboten wäre und überall Grenzpfeiler und Verbotsschilder stehen. In der KurortVO dazu heißt es:

„In Erholungsorten sind Aushangtafeln oder vergleichbare Möglichkeiten, mit denen sich die Gäste über Unterkunftsmöglichkeiten, Einrichtungen und Veranstaltungen im Ort unterrichten können, vorzuhalten.“ Beigefügt ein Schild-Vorschlag dafür.


Naturschutz liegt uns am Herzen! Ebenso wie das Wohl der Menschen!

Mit dem stadtweit kursierenden Argument, Privatpersonen würden mit ihren SUP-Boards in die Seerosen und das Schilf fahren, möchten wir dann auch noch mal aufräumen, denn: So ziemlich jeder Wassersportler weiß, dass Seerosen unter Naturschutz stehen. Zudem würden sich darin Paddel und Finne verheddern – selbst Rechtsunkundige würden das einmal tun und dann nie wieder. Weiterhin ist Schilf echt unangenehm, schneidet in die Haut. Wer sollte sich das freiwillig antun wollen?

Fakt ist: Der Herrenteich ist NICHT der reinen Fischzucht vorbehalten; dann wären auch das Ruderclub-Training und Freibad samt Tretbooten untersagt. Es ist ein öffentliches Gewässer, welches der Gesundheit und dem Wohlbefinden aller Bürger kostenfrei dienen soll (laut Landeswassergesetz von Schleswig-Holstein)

Ähnliche Schilder sollen lt. KurortVO in staatlich anerkannten Erholungsorten stehen. In Reinfeld sind die wo??

An Ende zählen keine persönlichen Interessen von Unternehmern, die Geld verdienen wollen. Am Ende zählt das Gemeinwohl aller Bürger, sowie Erhalt der Auszeichnung “staatlich anerkannter Erholungsort“ – und das geht nur, wenn die Herrenteich-Nutzung für motorlosen Wassersport erlaubt ist, denn Stand-Up-Paddling ist ein absoluter Trend und bietet eine Form der Erholung, wie kaum ein anderer Sport. Auch für Tagestouristen, also ohne Genehmigungsverfahren. Und all das mit netten Willkommensschildern, Parkplätzen, und mehreren Wasserzugängen – auf beiden Stadtseiten.

Kurz: So, wie es aktuell ist, kann es bleiben. Nur Gästefreundlicher und Serviceorientierter sollte es noch werden, damit Reinfeld die Auszeichnung „Staatlich anerkannter Erholungsort“ nicht verliert!

Gezeichnet: Susanne Braun-Speck, Michael Falkert und weitere von Reinfeld-Aktiv

 

In Hamburg, Lübeck, Ratzeburg, Segeberg, an der Ostee, auf der Trave, etc sind SUP-Fahrer ganzjährig zu sehen. In Reinfeld aber war das bisher genehmigungs- und kostenpflichtig und jährlich nur von Juni-September erlaubt. Tagestouristen durften entsprechend garnicht auf dem Herrenteich Stehpaddeln oder Bootfahren. Das ist jetzt anders. Wasserfahrzeuge OHNE Motor dürfen es jetzt.

Stand-up-Paddling, kurz SUP, auf Deutsch “Stehpaddeln”, ist ein weltweiter Trendsport, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Auf allen Gewässern, den Seen, Teichen, Flüssen, Kanälen außerhalb und innerhalb von Städten, sowie auf ruhigen Meeren ist SUP möglich. Stand-Up-Paddling trainiert den Körper ganzheitlich, beruhigt den Kopf, nimmt Stress, lässt aufatmen. Yoga-Training auf dem Board gibt es auch.

Der Herrenteich in Reinfeld ist für Einheimische ein Erholungs- und Trainingsort, der für Lebensqualität, Gesundheit und Wohlbefinden sorgt. Im Corona-Sommer 2020 waren aufgrund mangelnder Alternativen auch wieder mehr Kinder und Jugendliche am, im und auf dem Wasser. Das ist gut für ihre Gesundheit – körperlich und seelisch!

Wie toll das ist, kann auch in einem alten Video der Redaktion gesehen werden (Urheber: erkant.de Redaktion):


In der aktuellen Mai-Woche wurde aber von der Stadt Reinfeld eine Information per E-Mail versendet, die hieß: Zukünftig wäre das Befahren des Herrenteiches mit motorlosen Wasserfahrzeugen für Privatpersonen verboten! Nur noch bei dem neuen Verein, der zukünftig die Badeanstalt betreut, dürften Boote und SUP-Boards gemietet werden. An Privatpersonen könnten keine Genehmigungen mehr erteilt werden. Dass, weil die Stadtverordneten-Versammlung beschlossen hätte, die Ziffer 15 und 15a in der Satzung und Nutzungsordnung von Räumen, etc. der Stadt ersatzlos zu streichen. Diese Ziffern betreffen die Badeanstalt und Wasserfahrzeuge ohne Motoren auf dem Herrenteich.

Das Schwimmen an der Badestelle soll nun jederzeit und kostenfrei möglich sein.

Allerdings unbewacht. Nur noch an den Wochenenden wird die DLRG da sein. Bademeister, die von der Stadt beschäftigt werden, gibt es nicht mehr. Um das zu ermöglichen, beschlossen die Stadtverordneten am 19.5.21, oben genannte Ziffer 15 zu streichen.

Weiterhin wurde aber auch die Ziffer 15a gestrichen. Diese drehte sich um die kostenpflichtige Genehmigung von motorlosen Wasserfahrzeugen wie Booten und SUP-Boards. Nach Aussage einiger Politiker wurde weder darüber gesprochen, noch war es geplant gewesen, auch die Ziffer 15a zu streichen. Das ist aber passiert. Laut dem Bürgermeister auch gewollt. Er geht ihm zum Beispiel um touristische Anreize für Tagesausflügler, sagte er gegenüber einer Redaktions-Mitarbeiterin. Auf der Website der Stadt steht derzeit (Stand: 27. Mai) zudem geschrieben, das Genehmigungsverfahren wäre zu teuer gewesen und deshalb entfallen. Boote sollen aber bitte freiwillig angemeldet werden bei: manuela.baer@stadt-reinfeld.de

Ganz andere Worte stehen in einer Sitzungsvorlage (siehe PDF) aus November 2020! In dieser wird vielschichtig diskutiert, ob der neue Freibad-Verein sich finanziell tragen kann oder nicht. Es gibt einen gemeinnützigen sowie einen wirtschaftlichen Zweckbetrieb des Vereins. In der Sitzungsvorlage stehen auch die Argumente, warum es – durch das SUP-Board-Vermietungs-Angebot des Freibad-Vereins – möglicherweise zu viele Wassersportler auf dem Herrenteich geben könnte. Screenshot aus der Sitzungsvorlage:


So oder so: Am Ende von umfangreichen Recherchen (auch durch die große erKant-Schwester, der Lübecker Nachrichten), vielschichtigen Diskussionen, etc steht nun fest: Ja, die Ziffer 15a ist auch gestrichen. Und dadurch ist jetzt:

Das Befahren mit Wasserfahrzeugen OHNE Motor auf dem Herrenteich erlaubt!

Die Streichung von Ziffer 15a der Reinfelder Satzung bedeutet, anders als zunächst von der Bauamts-Mitarbeiterin mitgeteilt, dass nun das Landeswassergesetz von Schleswig-Holstein gilt. Laut Ziffer 18:

Darf Jedermann unter den Voraussetzungen des § 25 WHG auf eigene Gefahr die oberirdischen Gewässer zum Baden, Waschen, Tränken, Schwemmen und Eissport benutzen. Landeseigene Seen dürfen auch für den Tauchsport benutzt werden.

Inbegriffen sind darin auch motorlose Fahrzeuge wie Boote und SUP-Boards. Kurzum: Bisher sind nur die Mitglieder des Rudervereins sowie Ortsfremde, meistens Tagestouristen, kostenfrei auf dem Reinfelder Herrenteich unterwegs gewesen. Ortsfremde dürften in der Regel nur das Landeswassergesetz kennen, aber nicht die Ziffer 15a in der betreffenden Reinfelder Satzung. Nun ist es gerecht und alles, was weder Natur noch Menschen schadet, erlaubt.

Schlussendlich dürften sich auch Cafe- und Restaurant-Betreiber freuen, denn wenn Einheimische bleiben, anstatt woanders hinzufahren und mehr Tagestouristen kommen, profitieren sie davon auch.

“Es klingt total super, Wassersport machen zu dürfen (woanders ist das schon lange normal …), danach ein Fischbrötchen essen oder ein Alster im Mocca trinken zu können. Okay, zugegeben: Kids werden vermutlich eher Pommes in der Badeanstalt bevorzugen. Auf jeden Fall klingt es nach “Gästefreundlich” und Zukunft für die Stadtentwicklung!” sagte eine Reinfelderin zur Erkant-Redaktion.

Tipps & Hinweise:

  • Das Befahren von Seerosen-bewachsenen Bereichen ist aus Naturschutz-Gründen nicht erlaubt. Auf Wasservögel, etc sollte Rücksicht genommen werden.
  • Das Anlegen mit SUP-Boards und Booten an der Promenade ist stellenweise gefährlich, da dort Schleusen sind. Unabhängig von etwaigen Verboten, sollte aus eigenem Interesse dort nicht angelegt werden.
  • Weiterhin wäre empfehlenswert, außerhalb der Trainingszeiten des Rudervereins, auf dem Wasser unterwegs zu sein. Wenn doch sollte am Rande des “Sees”, also rechts und links von der mittleren Fahrbahn, gefahren werden. Es könnte sonst zu Kollisionen kommen, die für die Schwächeren gefährlich sein könnten.
    • Ergänzend: Anders, als auf dem HT häufig kommuniziert, gilt: Unabhängig von der Antriebsart ist ein überholendes Fahrzeug (also das schnellere) immer ausweichpflichtig !!! (vgl. Regel 18 Satz 1 KVR). Weiterhin gilt es, rechts zu fahren.

Die Reinfelderin Saskia Tietz startet lokale Nachhaltigkeits-Sammelaktion! Unterstützt wird sie vom Reformhaus, welches jetzt eine Annahmestelle für Althandys ist. Dort steht eine Sammelbox für alte Handys, um der Verschwendung wichtiger Ressourcen entgegenzuwirken und damit die Erhaltung der Lebenswelt von Menschenaffen & anderen Tieren zu unterstützen. Nebenbei können Fotos für den Fotowettbewerb zum Thema Nachhaltigkeit entstehen.

Persönliche Erfahrungen im Regenwald von Kamerun

Die Initiatorin dieser Aktion sah vor mehr als 20 Jahren, als 16jährige, eine Reportage über Palmölabbau und die Zerstörung der Lebensräume der Menschenaffen, der Orang-Utahs. Das berührte sie nachhaltig und führte zu einer immer weitreichenderen Auseinandersetzung mit dem Thema Regenwaldrodung und -zerstörung. Deshalb reiste sie 2007 nach Limbe in Kamerun zu einer Gorilla- und Schimpansen-Auffangstation.  Seitdem organisiert sie jährlich eine Handy-Sammelaktion, Freunde und Familienmitglieder haben schon alle gespendet, doch in Reinfelds Haushalten liegen vermutlich noch sehr viele!

In dem kleinen familiären Reformhaus am Kreisverkehr in der Reinfelder Innenstadt steht nun eine Handysammelbox der Telekom (mehr Infos dazu, siehe Website), wo alte Handys ohne SD Karte und befreit von persönlichen Daten abgegeben werden können. Die Telekom spendet dafür pro Handy einen Betrag an ausgewählte Projekte. Die Reinfelder Sammelbox kooperiert gezielt mit der Organisation Pro Wildlife, welche sich vor allem für Arten- und Lebensraumerhaltung einsetzt.

Gelegenheit nutzen und Fotos machen.

Wer sein Handy im Reformhaus spenden geht, kann die Gelegenheit nutzen, um Fotos für den Reinfelder Fotowettbewerb zu machen. Bei diesem gibt es u.a. ein nachhaltiges Handy zu gewinnen, bei dem bestmöglich auf ressourcenschonende Rohstoffe und Materalien, möglichst wenig Plastik, keine Kleber und damit Austauschbarkeit von Einzelbauteilen gesetzt wird.

Beispielsweise sind darin Akku sowie Display nicht festverklebt, sondern können mit wenigen Handgriffen selbst ausgewechselt werden. Dadurch kann so ein Handy möglicherweise ein Menschenleben lang halten und damit Natur und Umwelt schützen und erhalten helfen. Denn:

Elektronische Geräte enthalten diverse metallische Rohstoffe.

In Deutschland wird allein von 124 Millionen Schubladenhandys ausgegangen. Die darin enthaltenen Rohstoffe sollten wieder verwendet werden, um Natur und Umwelt zu entlasten, denn die metallischen Rohstoffe der Erde werden immer knapper, bei gleichzeitig steigender Nachfrage. Ein Mobiltelefon besteht zu rund 25% aus Metallen. Pro recyceltem Gerät können im Schnitt 150mg Silber, 25mg Gold und 9g Kupfer, sowie kleine Mengen von Palladium und Platin zurückgewonnen werden. Im Recyclingprozess wird die Leiterplatte eingeschmolzen und im nächsten Schritt wieder in die Kreislaufwirtschaft zurückgeführt.

Eine große Menge der metallischen Rohstoffe wird in Regenwaldgebieten abgebaut!

Dabei wird die Lebenswelt vieler, vieler Tierarten zerstört und die Artenvielfalt massiv minimiert. Vor allem die großen Menschenaffen sind vom Aussterben bedroht. Zudem sind betroffene Regionen oft sogenannte Konfliktregionen. Ein großer Teil Wolfram, Coltan/Tantal, Zinn und Gold werden beispielsweise in der Demokratischen Republik Kongo gewonnen, welche von Bürgerkriegen geprägt ist. Darunter leiden insbesondere Kinder; viele werden auch zum Arbeiten gezwungen.

Mit dieser Sammelaktion und den daraus entstehenden Spenden soll dort etwas ankommen, wo es entnommen wurde, um den Kreis wenigstens wieder etwas zu schließen.

Die Sammelbox unterliegt dem Datenschutz und wird geschlossen an die Telekom versandt. Unterstützen kann man diese Aktion ganz einfach durch Weitersagen, sein altes Handy und vor allem auch, wenn man einen weiteren sicheren Standort für eine Sammelbox anbieten kann. Ansprechpartnerin: Saskia Tietz Email: saskiatietz11@gmail.com

Bei dieser Aktion könnt ihr coole Fotos für den Reinfelder Fotowettbewerb machen, denn: Radeln ist nachhaltig und nutzt dem Klima. Beim Stadtradeln treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen gemeinsam in die Pedale und radeln an jeweils 21 Tagen zwischen Mai und Oktober um die Wette. Dabei können sie sich selbst von den Vorteilen des Radfahrens überzeugen und gleichzeitig ein Zeichen setzen für mehr Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität. Über 400.000 Menschen aus 1.127 Kommunen folgten im letzten Jahr diesem Aufruf und legten mehr als 77 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurück. Noch bis Oktober können sich weltweit Kommunen und Radler*innen für das Stadtradeln 2020 anmelden.

In Reinfeld nehmen, vom 05. bis 25. September 2020, sechs Teams am STADTRADELN teil. Alle, die in der Stadt Reinfeld (Holstein) im Kreis Stormarn wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen, können beim STADTRADELN mitmachen. Auch wenn das STADTRADELN bereits gestartet ist, kannst Du Dich noch registrieren und Kilometer für Deine Kommune sammeln. Und zwar hier: https://www.stadtradeln.de/reinfeld

Im Team „Radeln für Reinfeld“ von Teamkapitänin Ulrike Liese sind auch ADFC Mitglieder mit. Weiterhin gibt es eine offene Gruppe, eine der Stadtverwaltung sowie die der drei Schulen.

Die langjährige Kampagne steht in diesem Jahr im Zeichen der Coronakrise. Einen Grund, das Stadtradelnabzusagen, sieht Kampagnenleiter André Muno vom Klima-Bündnisnicht:„Das Fahrrad ist das derzeit sinnvollste Verkehrsmittel und ermöglicht den Menschen, die verbleibenden Alltagswege mit einem vergleichsweise geringen Infektionsrisiko zurückzulegen. Zudem fördertdas Fahrrad die Gesundheit und hilft dabei, der mit den Einschränkungen des öffentlichen Lebens einhergehenden Langeweile entgegenzuwirken, ohne dass es dabei zu engem zwischenmenschlichen Kontakt kommt.“

Auch das Erleben von Gemeinschaft ist dieses Jahr ein wichtiges Thema für die Kampagne. In Zeiten der Kontaktsperre ist das gemeinsame Sammeln von Fahrradkilometern in digitalen Teams, laut Muno, eine gute Möglichkeit, den aktuellen Einschränkungen ein bisschen davon und zusammen einem Ziel entgegen zu radeln.

Passend dazu prämiert das Klima-Bündnis 2020 auch die Kommunen, die durch besonders kreative Aktionen unter Einhaltung der Kontaktsperre viele Menschen zur Teilnahme mobilisieren mit einem Sonderpreis.

Beim Fotowettbewerb in Reinfeld zum Thema „Nachhaltigkeit / 17 Ziele“ gibt es tolle Preise zu gewinnen:

Nachhaltiges Smartphone

Gewinne ein Shift 5me im Wert: 399 € von der SHIFT GmbH aus Hessen in Kooperation mit dem Reinfelder Verein sii-Kids & talents e.V.  Warum das nachhaltig ist, siehe Schüler-Projekte auf https://media4teens.de/online-praesentationen/)


Eiszeit mit Freunden

Gewinne ggf. 1 von 3 Gutscheinen mit jeweils 10 Eis-Kugeln von Eis-Witt (Reinfeld) und lade z.B. Deine Freunde zum Eisessen ein.


Werde Held mit Baum

Die Firma „Wasserhelden“ aus Hamburg spendet mehrere Baum-Zertifkate des Projektes treedom. Damit erhaltet ihr eigene #Heldenbäume im #Heldenwald und tut damit etwas fürs Klima. Jeder Heldenbaum hat seine eigene Profilseite im Internet, worüber man Updates zu dem Projekt und den Kleinbauern vor Ort erhält.


Verwöhn-Moment & Dein Bild gerahmt

Gewinne 1 v 5 Gutscheinen der Krankengymnastik & Osteopathie-Praxis von Kathrin Lange-Wühlisch (Am Weinberg). Dazu gibt es auch noch einen schönen Bilderrahmen – bestenfalls natürlich einen nachhaltigen!


Blumige Schönheiten

Blumen-Fischer Reinfeld wird blühende Gewinne im Wert von jeweils (circa) 25 € spenden.


Gewinner-Bilder in Szene gesetzt

Bei Druckerei Masuhr dürfen sich die 3 Kategorie-Ersten aussuchen, ob sie ihr Gewinnerbild auf Leinwand mit Keilrahmen oder als Fotodruck mit Bilderrahmen erhalten möchten.


Iss mal richtig fair!

Famila spendet einen Geschenkekorb mit Fairtrade-Produkten.


Gesund & fit im Herbst?

Die Neue Apotheke (Dr. Triepel) sorgt mit 3 Gutscheinen á 10€ ein Stück weit für Eure Gesundheit! Und das Reformhaus Reinfeld ist auch dabei und spendet einen Einkaufs-Gutschein in Höhe von 20,- €


Nur Bares ist Wahres?

Armin Adib-Moghaddam (Alfapark & alfaLot GmbH & Co. KG) möchte mit 2x 50 € in Bar Ki/Ju-Gewinner erfreuen!


 

Drei Mal fand bereits der Reinfelder Fotowettbewerb von #ReinfeldAktiv statt. Die besten Fotos wurden jeweils im Rahmen der Kulturnacht im Ort ausgezeichnet, welche wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden wird. Aber: Es wird den Fotowettbewerb in 2020 geben! Sein Finale mit der Preisverleihung wird Programmpunkt beim Kulturfestival Schleswig-Holstein und von einem Filmteam online gestreamt werden. Außerdem ist es Teil von #tatenfuermorgen von RNE (Rat für nachhaltige Entwicklung) – sogar die Gewinne sind überwiegend nachhaltig.


Das diesjährige Fotowettbewerbs-Thema lautet: Nachhaltigkeit / 17 Nachhaltigkeitsziele

Themen waren zuvor #Mensch- & Tier-Gesichter, #Kontraste sowie #NaturKreativ. 2020 können beim Wettbewerb Fotos eingereicht werden, die einen Bezug zu #Nachhaltigkeit / nachhaltiger Entwicklung haben.

Die Social-Media-Hashtags lauten: #FwbNachhaltigkeit #Reinfeld ggf. zusammen mit #restessen  und #packenwirsan (warum, siehe unten) sowie #tatenfuermorgen

Bei Nachhaltigkeit geht es um:

  • #Energie, natürliche #Ressourcen, nachwachsende #Rohstoffe
  • #Armutsbekämpfung, gerechte #Bildung #Frieden
  • #faire Arbeit #fairen Handel, keine #Kinderarbeit
  • #Lebensmittel-Verschwendung & #Foodsharing
  • Bio- sowie ökologische #Landwirtschaft, regionale Produkte,
  • natürlich insbesondere auch #Klimaschutz, #Umwelt & #Natur
  • #Plastik (-frei) & #unverpackt Einkaufen, und Vieles mehr!

In Reinfeld findest Du viele Anregungen für Fotomotive!

Denn hier ist Nachhaltigkeit vielen Menschen sehr wichtig. Reinfeld ist Fairtrade-Stadt und hat den Herrenteich; Politiker bringen regelmäßige Themen wie Energiewende, Fahrradparkplätze, etc. ins Gespräch; die Arbeitsgruppe #Plastikfrei  sorgte dafür, dass auf dem Markt unverpackt eingekauft werden kann; die Grünen veranstalteten u.a. einen Info-Abend dazu. Und: auch Schüler sowie die Online-Schülerzeitung erKant.de beteiligten sich bereits aktiv an nachhaltigen Entwicklungen, z.B. mit dem Beutelbaum-Bauen sowie einer Themenseite dazu.

Und: Vor wenigen Wochen erst wurde der Reinfelder Verein Sii-Kids & Talents e.V. für deren medienpädagogischen Workshops mit Nachhaltigkeits-Themen von RENN / RNE auf Bundesebene ausgezeichnet. Im September 2020 gibt es zudem eine Fahrrad- sowie eine Handysammel-Aktion!

Und wer trotzdem keine Ideen für Fotos mit Nachhaltigkeits-Motiven findet, spielt z.B. dieses Online-Spiel oder sieht Fernsehen!

Denn: Die Bertelsmann-Gruppe mit all seinen Verlagen, TV-Sendern, etc startet ein riesige gemeinsame Aktion zum Thema Nachhaltigkeit. Schwerpunkt werden #Lebensmittelverschwendung sowie #Plastik sein. Hashtags sind #restessen und #packenwirsan. U.a. auf Facebook werden Aktionen veröffentlicht, die zwischen dem 7. und 13. September 2020 ausgestrahlt werden. Auch diverse Zeitschriften erscheinen mit Sonderbeiträgen über Nachhaltigkeit, z.B. die #Brigitte, essen & trinken, #GEO, #Gala, #Beef.

Foto-Beispiele:


Kurz-Links: >mögliche Gewinne  >> mitmachen & Foto hochladen

Damit jeder Teilnehmer, unabhängig von Alter und Einkommen, eine faire Chance hat, wird es in jedem Fall mindestens drei Kategorien geben. Eine für Jugendliche mit Smartphone, eine für erwachsene Fotografen mit Smartphone, sowie eine für semiprofessionelle Fotografen mit hochwertigen Fotokameras. In letztere müssen sich ggf. auch Jugendliche eingruppieren, sofern sie entsprechende technische Ausstattung nutzen können.

Der Fotowettbewerb kann sofort beginnen & Bilder vom 23.8. bis 23.9. auf der Website Reinfeld-aktiv.de hochgeladen werden.

Eine Jury mit mindestens drei Mitgliedern wird im Anschluss die Gewinnerfotos auswählen und die Teilnehmer per E-Mail benachrichtigen. Zu dieser Jury gehören derzeit Roald Wramp (neuer Bürgermeister von Reinfeld), Armin Adib-Moghaddam (Alfapark-Eigentümer & HVR-Vorstandsmitglied) sowie Susanne Braun-Speck (freie Beraterin & Referentin für digitale Bildung & Vorstand von sii-kids.de). Ein 4. Jury-Mitglied mit einschlägigem Knowhow in Sachen Nachhaltigkeit wird noch gesucht!

Wann das Finale stattfindet und welche Preise es gibt, steht noch nicht fest. Der Termin wird aber an einem Tag zwischen dem 25.9. und 10.10.2020 im Saal des Alfa-Parks stattfinden, vermutlich eher in der 2. Oktoberwoche. Der Termin wird eng mit den Organisatoren des Kulturfestivals und dem Filmteam abgesprochen werden.

Während die Fotografen bereits ihrem Hobby nachgehen können, spricht die Organisationsleiterin unter anderem Reinfelder Unternehmer wegen Spenden von Gewinnen an. Gewinne könnten, wie in den Jahren zuvor, zum Beispiel Einkaufsgutscheine sein ebenso wie Naturalien. Nett wären Gutscheine wie „1 Dinner für 2“ oder ein Paket „Fairtrade-Produkt“ oder sogar nachhaltige Bambus-Produkte von „Smooth Panda“ …

Gewinnspender melden sich bitte bei Susanne Braun-Speck, das entweder per E-Mail: kontakt@reinfeld-aktiv.de oder telefonisch unter: 0172- 4 33 22 77


Weitere Infos & die Fotohochladen-Seite findet Ihr > hier.

 

Eine Kirche voller Emotionen: Im September 2019 finden in der Reinfelder Matthias-Claudius-Kirche zwei moderne Event-Formate statt: Am Donnerstag, 12.9., gibt es das erste Mal einen PoetrySlam; am Freitag, 20.09., Kammerpop. Beides beginnt jeweils um 19 Uhr.

Das Foto oben stammt vom Reinfelder Fotowettbewerb 2017.

Ein Poetry-Slam ist ein literarischer Wettbewerb, bei dem selbstverfasste Texte innerhalb einer bestimmten Zeit von einzelnen Personen vorgetragen werden. Das oft mit ironischen Spitzen versehen und belustigend für die Zuschauer. Der Begriff „Poetry-Slam“ lässt sich sinngemäß mit „Dichterschlacht“ oder „Dichterwettstreit“ übersetzen. Die Veranstaltungsform entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich in den 90er Jahren weltweit.

Die deutschsprachige Poetry-Slam-Szene gilt als eine der größten der Welt! (Quelle: Wikipedia.org).

Die Reinfelderin Anika Freistein hatte die Idee mit dem lokalen PoetrySlam. Offizieller Veranstalter der „REIMfelder WORTkunst“ ist der „Runde Tisch Reinfeld“ in Kooperation mit der Kulturpflege Reinfeld (LesArt).

Termin für den 1. PoetrySlam: Donnerstag, 12.9. ab 19 Uhr in der Kirche in der Innenstadt; Eintritt frei !

Auf einem fliegenden Teppich schwebt Kammerpop über die Märchenlande.

Zwölf Musiker schwelgen in Kindheits-Erinnerungen und funkelnden Klanglandschaften. Rhythmische Turbulenzen tauchen aus dem Nichts auf und reißen die Zuhörer förmlich von den Stühlen: Immer wieder kommt es zu riskanten improvisatorischen Höhenflügen und elegisch-mystischen Passagen. Mit Melodien aus Leinwand-Hits von Pinocchio über Aladdin bis hin zu rasantem Klezmer und märchenhaften Eigenkompositionen verzaubern Sopranistin Lara-Sophie Scheffler und Rockröhre Monique ihr Publikum, begleitet von einem zehnköpfigen Orchester um den Jazzpianisten Sven Rieper, das immer wieder solistisch hervorsticht. Die Musik ist handgemacht, authentisch und durchaus virtuos. Eben Kammerpop.

Termin: Freitag, 20.09., auch ab 19 Uhr, in der Kirche in der Innenstadt

Ticket-Kauf: Weitere Informationen und Kartenvorverkauf unter www.kammerpop.de, Karten sind an allen Vorverkaufsstellen in der Region über Lübeck-Ticket sowie in der Buchhandlung Michaels, Reinfeld, ab 18 EUR zzgl. VVK-Gebühren erhältlich.

Mareike Gerstmann, Tochter von Reinfelds Bürgermeister Heiko Gerstmann, hat 4 Monate lang im „Rainbow House of Hope“ in Uganda gearbeitet. Am 6. Juni ist der Projektleiter des Vereins, Micheal Mwase, zu Gast in Reinfeld. In englischer Sprache wird er am Donnerstag, 6. Juni, von  11.35 Uhr bis 12.35 Uhr einen Vortrag halten und zur Diskussion einladen.

Der Verein setzt sich aktiv für die Jugend in Uganda ein. Er unterhält ein Jugendzentrum am Rand der ugandischen Hauptstadt Kampala und bietet damit Jugendlichen aus den Armenvierteln Kampalas eine Perspektive für die eigene Zukunft. In gemeinsamen Projekten z.B. künstlerischer oder handwerklicher Art lernen die Kinder und Heranwachsenden, sich auszuprobieren und das Leben in die eigene Hand zu nehmen.

Mit einem Durchschnittsalter von 15 Jahren ist Uganda weltweit das Land mit der jüngsten Bevölkerung.

Das bringt viele Probleme mit sich. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch. Der Jugend fehlt die Perspektive.

Micheal Mwase ist derzeit auf Europareise, um für die Arbeit des Vereins zur Unterstützung der Jugendarbeit in Uganda Spenden einzuwerben und auf die Situation der Jugend in Uganda hinzuweisen. Der Verein arbeitet präventiv, um die Lebenssituationen vor Ort zu verbessern und parallel dazu die Zahl der Flüchtenden zu verringern. Er bietet Ausbildungsprojekte in Uganda an und fördert die Stellung der jungen Mädchen und Frauen.

Er selbst kommt auch aus Kampala und kennt die Probleme der Jugend in Uganda aus eigener Erfahrung. Ihm ist es eine Herzensangelegenheit, auf die Arbeit von Rainbow House of Hope e.V. hinzuweisen und sie zu stärken. Siehe http://www.rainbowhouse.info oder PPF-Flyer des Vereins (Klick)

Veranstaltungsort und Teilnahme:

Die Veranstaltung findet am 06.06. im Mehrzweck der Immanuel-Kant-Schule statt. Die 12. Klassen der IKS nehmen in jedem Fall daran teil. Gäste, auch außerschulische, sind ausdrücklich willkommen, das ab 11.25 Uhr. Beginn ist 11.35 Uhr. Der Zugang zum Mehrzweckraum im Erdgeschoss ist über den Schulhof von der Seite Bischofsteicher Weg aus. Der Eintritt ist frei.

Bürgermeister Gerstmann und seine Tochter hatten Micheal Mwase eingeladen, die Karpfenstadt zu besuchen, und organisierten die Veranstaltung zusammen mit der Schulleitung. Eine Bleibe hat Mwase auch bei Familie Gerstmann gefunden, welche Kontakte zu Menschen in aller Welt pflegt.

Presseinfo der Stadt Reinfeld