Mareike Gerstmann, Tochter von Reinfelds Bürgermeister Heiko Gerstmann, hat 4 Monate lang im „Rainbow House of Hope“ in Uganda gearbeitet. Am 6. Juni ist der Projektleiter des Vereins, Micheal Mwase, zu Gast in Reinfeld. In englischer Sprache wird er am Donnerstag, 6. Juni, von  11.35 Uhr bis 12.35 Uhr einen Vortrag halten und zur Diskussion einladen.

Der Verein setzt sich aktiv für die Jugend in Uganda ein. Er unterhält ein Jugendzentrum am Rand der ugandischen Hauptstadt Kampala und bietet damit Jugendlichen aus den Armenvierteln Kampalas eine Perspektive für die eigene Zukunft. In gemeinsamen Projekten z.B. künstlerischer oder handwerklicher Art lernen die Kinder und Heranwachsenden, sich auszuprobieren und das Leben in die eigene Hand zu nehmen.

Mit einem Durchschnittsalter von 15 Jahren ist Uganda weltweit das Land mit der jüngsten Bevölkerung.

Das bringt viele Probleme mit sich. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch. Der Jugend fehlt die Perspektive.

Micheal Mwase ist derzeit auf Europareise, um für die Arbeit des Vereins zur Unterstützung der Jugendarbeit in Uganda Spenden einzuwerben und auf die Situation der Jugend in Uganda hinzuweisen. Der Verein arbeitet präventiv, um die Lebenssituationen vor Ort zu verbessern und parallel dazu die Zahl der Flüchtenden zu verringern. Er bietet Ausbildungsprojekte in Uganda an und fördert die Stellung der jungen Mädchen und Frauen.

Er selbst kommt auch aus Kampala und kennt die Probleme der Jugend in Uganda aus eigener Erfahrung. Ihm ist es eine Herzensangelegenheit, auf die Arbeit von Rainbow House of Hope e.V. hinzuweisen und sie zu stärken. Siehe http://www.rainbowhouse.info oder PPF-Flyer des Vereins (Klick)

Veranstaltungsort und Teilnahme:

Die Veranstaltung findet am 06.06. im Mehrzweck der Immanuel-Kant-Schule statt. Die 12. Klassen der IKS nehmen in jedem Fall daran teil. Gäste, auch außerschulische, sind ausdrücklich willkommen, das ab 11.25 Uhr. Beginn ist 11.35 Uhr. Der Zugang zum Mehrzweckraum im Erdgeschoss ist über den Schulhof von der Seite Bischofsteicher Weg aus. Der Eintritt ist frei.

Bürgermeister Gerstmann und seine Tochter hatten Micheal Mwase eingeladen, die Karpfenstadt zu besuchen, und organisierten die Veranstaltung zusammen mit der Schulleitung. Eine Bleibe hat Mwase auch bei Familie Gerstmann gefunden, welche Kontakte zu Menschen in aller Welt pflegt.

Presseinfo der Stadt Reinfeld

Am Sonntag, dem 19. Mai 2019, fand auf dem Golfplatz des Golfclubs Reinfeld e.V. das erste „HanseBelt Open Turnier“ statt. Es ist ein neues Event in der „Happy-Region“ von Schleswig-Holstein – von HanseBelt-Mitgliedern für (Geschäfts-) Partner und Mitarbeiter sowie Familie und Freunde organisiert.

Nachdem sich der morgendliche Nebel verzogen hatte, wurde das erste HanseBelt Open Turnier bei herrlichem Maiwetter ausgetragen. Locker und immer schön auf dem Fairway bleiben, war die Devise, denn: Wer seinem Ball aus dem „Rough“ (Als „Rough“ werden die Teile eines Golfplatzes bezeichnet, die zwischen den Spielbahnen liegen. Die Roughbereiche werden nur zweimal jährlich gemäht und das Gras ist entsprechend hoch.) weiterspielen musste, stand vor einer Herausforderung – aber einer machbaren:

Einige TeilnehmerInnen verbesserten ihr Handicap!

Die Sieger des Turniers heißen Iris Busse und Bettina Bentfeld (Damen Brutto, Netto) sowie Bernhard Sinning (Herren Brutto) siehe Bild oben und Daniel Weber (Herren Netto, nicht abgelichtet). Die Stimmung während des Turniers mit 16 Teilnehmer war – der Happy Region „HanseBelt“ angemessen – entspannt und fair.

Der Löwenanteil des Startgeldes wird im Laufe der Woche an das Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe gespendet.

Parallel zum Turnier ließen sich Freunde und Familienmitglieder auf dem Golfplatz im Schnupperkurs zeigen, wie Golf funktioniert – Spaß hatten sie dabei in jedem Fall.

Nach dem Golfturnier wurde bei „Sonne satt“ vor dem Clubhaus gerillt.

Echte Männerfreundschaften wurden auch gepflegt :-)

Fotos: Susanne Braun-Speck #SBraunSpeck, tiefenschaerfe.de

Wer oder was ist der HanseBelt e.V.?

Eine tolle Region mit attraktiven Unternehmen, einer Kulturlandschaft und einer besonderen Natur – das ist die HanseBelt-Region zwischen Fehmarn und Hamburg. Damit sich die Menschen hier wohlfühlen, haben die Mitglieder des HanseBelt e.V. eine einzigartige Unternehmenscharta unterzeichnet, die den Menschen mit seiner Work-life-Balance und eine entsprechend moderne Unternehmenskultur in den Mittelpunkt stellt. Mit verschiedenen Aktionen führt der HanseBelt-Verein die Menschen zusammen – dazu betreibt er u.a. diese Website: http://www.hansebelt.de

(2019-04-05, Reinfeld, SBS) Laut dem WWF fluten jede Minute circa 15.000 Kilogramm Plastikmüll in die Ozeane. Es verteilt sich über die Meeresströmungen auf der ganzen Welt und gelangt bis in die Tiefsee und ins Eismeer, wie auch in den Körper der Tiere und Menschen. Sichtbar ist der Plastikmüll an der Wasseroberfläche in Form von Müllstrudeln und an Stränden, die davon übersäät sind. Deshalb ist es einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe aus Reinfeld wichtig, Plastikfrei einkaufen zu können. Aber wie?

Rolf Thielmann (auf dem Foto oben: links) und Linda Witte (rechts) von den Grünen haben den Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“ gegründet. Vormacher der neuen Unverpackt-Methode ist der Wochenmarkthändler Jürgen Wulff (mitte), der Erzeugnisse aus kontrolliert biologischem Anbau anbietet. Zwei Stände betreibt er auf den Märkten: Einen mit Obst und Gemüse und seinen Käsestand. Das Veterinämt hat ihrem Konzept bereits vor drei Wochen zugestimmt. Nur kleine Änderungen waren notwendig.

Grundsätzlich können Obst und Gemüse in Papier anstatt Plastiktüten eingepackt werden; Verbraucher können auf Produkte, die in Plastik verschweißt sind, freiwillig verzichten; Stoffbeutel für Brot gibt es auch. Bei Wurst- und Käseprodukten ist es aber nicht ganz so einfach … Viele Einzelhändler bieten ein Unverpackt-Konzept an Frische-Theken noch nicht an, da es aus hygienischen Gründen schwer umsetzbar und deshalb rechtlich strittig ist.

Geschäfte wie LANDWEGE machen es vor: sie verkaufen in ihren Läden unverpackte Ware in mitgebrachten Behältern – also muss es hygiensche Lösungen geben. Auch beim Nachhaltigskeitspreis von Schleswig-Holstein wurde ein Konzept vorgestellt: Das vom Edeka-Händler A. Jensen teil, der ein Mehrwegdosensystem an der Frischetheke betreibt. In seinen Geschäften bietet er Mehrweg-Verpackungen an, die er selbst und nicht die Kunden reinigen!

Wichtig ist die NON-TOUCH-TECHNIK, die nun auf dem Reinfelder Wochenmarkt praktiziert wird.

Beim Unverpackt-Kaufen an der Frischetheke (alles, außer Frischfleich erlaubt) stellt der Kunde sein selbst mitgebrachtes Mehrweggefäß (bestenfalls bruchfeste Gläser, Dosen, etc) auf ein eigens dafür bereit gestelltes „Tablett“. Dieses muss bestimmte Eigenschaften haben; zum Beispiel muss es mindestens 1,5 cm hoch sein und zwei Griffe habe – Jürgen Wulff nutzt dafür einen Bräterdeckel aus Aluminium.

Der Mitarbeiter ist dafür verantwortlich, dass mittels Sichtkontrolle, optisch einwandfreie Gefäße angenommen werden. Optisch einwandfrei heißt: sauber. Der Deckel der Mehrweggefäße ist zuvor durch den Kunden zu entfernen. Enorm wichtig ist beim Auffüllen bzw. Einlegen der Produkte, dass die Wurstzangen, Gabeln, Kellen, etc nicht mit den Behältern in Berührung kommen! Wenn doch, müssen diese sofort desinfiziert werden.

Ein Video dazu, mit Anleitung für Marktbeschicker, steht auf Youtube.

Auf diesem Foto zeigen Jürgen Wulff, Linda Witte und Rolf Thielmann der Kundin Helga Lenze aus Bahrenhof (Kreis Segeberg), wie es funktioniert.

Marktbetreiber Jürgen Wulf ist auch im „Foodsharing“-Verein aktiv. Hier holt Lebensmittelretter Wolfgang Lemke Obst und Gemüse ab – natürlich unverpackt und plastikfrei!

So ein Markttag ist irgendwie nett …

 

 

Vier Preisträger zeichnete Staatssekretärin Anke Erdmann mit dem Nachhaltigkeitspreis 2019 am 3. April in Blunk bei Bad Segeberg aus. Zwei weitere Vorhaben würdigten die Veranstalter mit einer besonderen Anerkennung. Der Preis wurde bereits zum sechsten Mal verliehen und war mit insgesamt 11.000 Euro dotiert. Den ersten Preis erhielt der Wildpark Eekholt. Aus dem Kreis Stormarn waren fünf der 55 Projekte eingereicht worden.

Aus Bad Oldesloe hatten sich die Stadtschule, die Stormarner Werkstätten, der SchanZe e.V. sowie aus Trittau eine Forschungsgruppe vom Gymnasium und aus Reinfeld der Verein sii-kids beworben. Sie sind jetzt alle:

Staatssekretärin Anke Erdmann vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Schleswig-Holstein sagte bei ihrer Einführungsrede unter Anderem:

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird vielzählig interpretiert. Es war spannend zu entdecken, was darunter alles so verstanden wird!“

Laut dem Duden ist die Definition von Nachhaltigkeit zunächst: eine längere Zeit anhaltende Wirkung und meint damit z.B. ein ökologisches Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann. Auf letzteres bezogen sich die meisten Nachhaltigskeitspreis-Bewerbungen im weitesten Sinne. Viele Projekte, insbesondere die von Schulen und Kindertagesstätten, beschäftigen sich mit der Bewusstseinslenkung bei Kindern und Jugendlichen und wirken damit indirekt.

Wildpark Eekholt gewann den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis.

Die DraußenSchule der Stadtschule Oldesloe bietet zum Beispiel jeder Klasse einen DraußenTag pro Woche an, an dem sie Exkursionen zum Bootsverein im Brenner Moor, zum Bauernhof Wilken oder auf den Bauspielplatz Erle e.V macht. Dabei lernen die Schüler viel über die Natur, Umweltbelastungen und Nachhaltigkeit. Beim SchanZe e.V. geht es ums Wohnen und Leben in guter Nachbarschaft: Sie hat einen Quartierstreffpunkt geschaffen, an dem nachhaltig der Vereinsamung entgegen gewirkt werden soll. Dritter Teilnehmer aus Bad Oldesloe sind die Stormarner Werkstätten, welche aus gebrauchter Feuerwehr-Einsatzkleidung neue Upcycling-Produkte entstehen lässt. Unter dem Label handic@pp bieten sie Kulturtaschen, Handy- oder iPad-Taschen, Schlüsselanhänger, Ringkissen, Grillschürzen, etc an.

Bei den Schülern der Trittauer Forschungsgruppe (Foto) geht es um optimale, energiesparende Beleuchtung, zum Beispiel von Klassenräumen an Schulen. Ihnen ist es gelungen, ein System zu entwickeln, das die Umgebungshelligkeit und Farbtemperatur eines Raumes misst, die Informationen verarbeitet, die Helligkeit an die Anforderungen des Raumes anpasst und die Farbtemperatur dynamisch darstellt.

Bei dem Reinfelder Verein sii-kids & -talents e.V. geht es um digitale Lernprojekte, die Lehrern, Schulsozialpädagogen und Schülern – auch Berufsschülern – hilft, fit für die digitale Welt von morgen zu werden.

Reinfelder Referenzprojekt hat bereits den 1. Nachfolger in Barsbüttel

Referenz zum Nachmachen ist die, 2018 als beste Online-Schülerzeitung Deutschlands ausgezeichnete, ErKant.de aus Reinfeld (Holstein), welche Susanne Braun-Speck über sii-kids zusammen mit Schülern und Schülerinnen aufgebaut hat.

Nachwuchs hat erkant.de gerade bekommen – mit der BluePage-EKG.de aus Barsbüttel (Süd-Stormarn). Die Gemeinschaftsschule mit Oberstufe wird finanziell von der Bürgerstiftung Barsbüttel unterstützt; die Schulungen, die Braun-Speck gibt, konnten die Teilnehmer kostenfrei über das IQSH (Bildungsministerium) buchen.

Das dazugehörende digitale Lernportal haben die Stiftung der IHK zu Lübeck, die „ProEconomia“ sowie der „Inner Wheel Club Stormarn“ (IWC) finanziell unterstützt. Weitere Infos dazu unter: https://sii-kids.de/media4schools/


Preisträger und Gewürdigte des Nachhaltigkeitspreises 2019

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt der Wildpark Eekholt, der seit 50 Jahren Besucherinnen und Besucher neben der Schönheit und Vielfalt der Natur die Zusammenhänge zwischen unserem Alltagshandeln und der Zukunft unseres Planeten entdecken lässt. Dass ländliche Regionen Zukunft haben zeigt das Landhaus Schulze-Hamann in Blunk. Es erhielt den zweiten Preis und 3.000,- Euro. Der Gärtnerhof Wanderup wirtschaftet nach dem Prinzip einer solidarischen, regenerativen Landwirtschaft in einem interdisziplinären Kooperationsnetz. Ergebnis hier: ein dritter Preis (2.000,- Euro).

Der erstmals vergebene IB.SH-Nachwuchspreis in Höhe von 1.000,- Euro ging an die ResteRitter aus Kiel. Sie haben der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt. Zwei undotierte besondere Anerkennungen gingen an Moin Bio Backwaren GmbH aus Glückstadt, die für ein umfassendes Nachhaltigkeits-Engagement im mittelständischen Handwerk ausgezeichnet wurden, und die AktivRegion Nordfriesland Nord für ihren Aufbruch zur Umsetzung nachhaltiger Ziele im kommunalen Verbund.

Alle Teilnehmer werden in dem Prospekt dazu vorgestellt. Dieses gibt es natürlich auch digital, klicken Sie hier.


Weitere Informationen / Quellen:

Kontaktdaten:

Tel. 0172-4332277 (Vorstand Susanne Braun-Speck)
E-Mail: kontakt@sii-kids.de

(2019-01, Reinfeld, SBraunSpeck) „Bei mir stehen Kisten mit Food-Sharing Lebensmitteln im Carport – wer kommt und holt sich etwas ab?“ Was machst du, wenn eine Freundin das per Whatsapp schreibt? Nun: Ich fahre los – aber nicht als Einzige! Das Carport meiner Freundin, der lokalen langjährigen Grünen-Vorsitzenden, wurde schnell zum Treffpunkt von Bekannten. Es gab direkt Gedränge – und richtig viel Auswahl!

Vor einigen Wochen recherchierte ich für einen Artikel zum Thema „Digitalisierung in der Landwirtschaft“. Deshalb hatte ich eine Zahl im Kopf: rund 30% der genießbaren Nahrungsmittel werden in Deutschland vernichtet; weltweit werden ca. 50% der produzierten Nahrungsmittel verschwendet – das Schritt für Schritt entlang der Wertschöpfungskette.

Mehr als 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln landen hier pro Jahr in der Tonne!

Anteilig gehen davon bei der Ernte (mit Nachernte) bereits 14% der Lebensmittel verloren; beim Verarbeitungsprozess und Verteilung im Groß- und Einzelhandel zusammen 30%; beim Großverbraucher 19% und bei den Endverbrauchern … ganze 39%! D.h. wir werfen zuhause rund 1/3 unserer gekauften Lebensmittel weg (Quelle: wwf-Studie).

Das Drama neben der Verschwendung ist: die Umwelt wird durch die Landwirtschaft anteilig umsonst belastet; es könnte ohne Ende Wasser gespart und weniger CO2-Gase produziert werden, etc. In der Summe könnte viel für den Klimaschutz getan werden, wenn weniger Ressoucren verschwendet werden würden. Digitalisierungs-Maßnahmen in der Landwirtschaft sorgen mittlerweile dafür, dass „auf dem Feld“ und bei der Nachernte weniger „Abfall“ entsteht und die Ressourcen besser genutzt werden. Lies dazu gerne meinen Artikel auf der Analyse-Deutschland.de

Food-Sharing sorgt für weniger Verschwendung!

Verluste bei Großhandel und Einzelhandel: 2,575 Mio.t, Vermeidungspotenzial bis zu 90 % – und gegen diese Verschwendung kann jeder Bürger etwas tun: Beim Food-Sharing holen gemeinnützig Tätige noch genießbare Lebensmittel in Restaurants, bei Einzel- und Großhändlern oder Herstellern ab und verteilen sie. Oft sind die Empfänger „Die Tafeln“, wenn die aber geschlossen haben, müssen die Lebensmittel anderweitig unter die Leute gebracht werden. Zur Not auch im Carport … Manchmal gibt es Notfälle – z.B. technische Ausfälle von Kühlhäusern, weshalb manchmal schnell gehandelt werden muss. In solchen Situationen ist meine oben genannte Freundin mit vielen anderen Helfern schnell zur Stelle.

Nun: heute gehörte ich zu den Abholern solcher Produkte. Auf dem Heimweg dachte ich mir: Darüber musst du schreiben; herausfinden, wie das so läuft. Als meine Tochter zuhause sah, was ich alles mitgebracht hatte, und ich ihr die Zusammenhänge erzählte, sagte sie:

„Es gibt soviele hungernde Menschen – wieso kriegen die das Essen nicht? Und wieso wird soviel weggeworfen und auf der anderen Seite überlegt, wie für diese hungernden Menschen alternative Nahrungsmittel gefunden werden?“

Sie ist 14j und hatte zu einem Schulprojekt gerade gelesen, dass sogar Qualen aus dem Meer gegen all den Hunger helfen sollen.

Nun machen wir ein #FoodSharingExperiment zuhause.

Wir wollen sehen, woher die Lebensmittel über die lokalen Food-Sharing-Gruppen kommen, wie die Verteilung abläuft und ob man sich davon komplett ernähren könnte – diese letzte Erkenntnis ist wichtig, für all die, die nicht genug Geld haben, um sich alleine ernähren zu können.

Unsere Beute für dieses WE ist nur soviel, wie ich meinte, auch verbrauchen zu können. Mehr habe ich nicht eingepackt. Heute dabei: Brot, Brötchen, Kekse, Joghurt (MHD gestern), Gemüse, u.a. Kartoffeln, und Hühnchen MHD 02.1. – das hat unser Hund verschlungen. Nur 1L Milch habe ich auf dem Nachhauseweg gekauft. Mehr dazu werde ich hier wohl schreiben (wenn meine Zeit das zulässt). Jetzt gehe ich Gemüseeintopf kochen – aus Resten #FoodSharingExperiment.

Auch Marktbetreiber sind aktiv im Foodsharing-Verein. Hier holft Wolfgang Lemke Obst und Gemüse auf dem Reinfelder Wochenmarkt ab.

Link-Tipps:

In jedem Halbjahr gibt die Oldesloer Musikschule für Stadt und Land e. V. gemeinsam mit der VHS in Bad Oldesloe und Reinfeld ein Programmheft heraus. Darin stehen die Angebote für das jeweilige halbe Jahr. Hierfür sind sie auf der Suche nach einem Foto oder Gemälde mit künstlerischem Anspruch.

Ein Motiv mit erkennbarem musikalischen Bezug wäre schön.

Es dürfen aber keine Personen darauf abgebildet und es muss neutral und unparteilich sein. Ein reines Bild eines Instruments wäre aber auch zu einfach gedacht … Es soll sich um ein Foto bzw. Bild vom Kunstwerk mit künstlerisch-fotografischem Anspruch handeln.

Hierzu sei gesagt, dass die Fotografie unentgeltlich vom Künstler zur Verfügung gestellt wird. Die Gegenleistung besteht darin, dass das Werk auf dem Cover des Magazins mit einer Auflage von 33.000 Stück gedruckt wird und der Künstler innerhalb des Heftes einen kurzen Steckbrief bekommt, in welchem Name und ein Überblick über Wirken und Schaffen gegeben werden kann. Damit ist eine große Streuung möglich.

Wir suchen dieses Motiv bis zum 26.11.2018, Vorschläge können ab sofort direkt an die Oldesloer Musikschule für Stadt und Land e.V. geschickt werden (m.henze@oldesloer-musikschule.de ). Es sollten jeweils mehrere Vorschläge (Motive) des einzelnen Künstlers zur Auswahl gesendet werden (gerne erst einmal in kleinem E-Mail-Versandfähigen Format).

Weltweit treibt bald mehr Plastik als Plankton durchs Meer; Wasserschildkröten, Fische und andere Meerestiere sowie Vögel fressen es nicht nur, sondern sterben auch oft daran. Am 23.10.18 fand beim Reinfelder „Grünschnack“ ein Themenabend mit geladenen Gästen und Fachleuten rund um dieses Thema statt.

Auch an der Kant-Schule Reinfeld wurde „Plastikverbrauch senken“ vor Kurzem von einer 11. Klasse thematisiert und von Schülerinnen einer 9. Klasse „Plastik in den Meeren“ als Projektarbeit angekündigt. Ernste Themen – doch einen „Witz“ gab es an diesem Abend auch; mit „Smooth Panda“… Kernfragen des Grünschnacks in Reinfeld waren zunächst:

Wie kann der Plastikverbrauch beim Einkaufen vermieden werden? Und gibt es umweltfreundliche Alternativen?

Organisiert und moderiert wurde der Themenabend von Linda Witte, Vorstandsmitglied des Ortsverbandes der GRÜNEN Reinfeld/Nordstormarn.

Thematisiert wurde das Plastik-Problem überwiegend durch Impulsvorträge von Fachleuten. Dabei waren: Tina Ahrens, Geschäftsführerin der fünf Landwege-Märkte in Lübeck und Vorstand im BNN (Bundesverband Naturkost und Naturwaren), Oliver Wagner, Warenhausleiter des Famila Marktes in Reinfeld, Dennis Kissel, Geschäftsführer des AWSH (Abfallwirtschaft Südholstein), Marlies Fritzen, Abgeordnete im Landtag Schleswig-Holstein für die GRÜNEN und stellvertretende Landtagspräsidentin, Katja und Sven Seevers, Geschäftsführer und Gründer der Firma Superseven  aus Wentorf (Südstormarn nahe Hamburg).

Tina Andres (Landwege-Märkte) berichtete lebhaft von alternativen Konzepten im Lebensmittelmarkt . Zum Beispiel von „Unverpackt“. Dabei bringen Kunden ihre eigenen Behälter (Dosen, Gläser, spezielle Beutelchen) mit in die Läden und bekommen an den Frischetheken ihre Ware darin abgefüllt. Dadurch werden Einwegverpackungen gespart! Oliver Wagner (Famila) erzählte, dass sie das offiziell nicht dürfen, aber bei einzelnen Kunden auf deren Bitte hin tun. Außerdem entsorgen sie, seit dem Plastikdrama in der Schlei (siehe unten), abgelaufene und nicht mehr verkaufbare Frischeprodukte wie Obst und Gemüse GETRENNT von den Verpackungen. Bisher wird im Einzelhandel meistens alles zusammen in den selben Müll geworfen und nicht getrennt. Auf Umwegen gelangen solche klein gekäkselten Verpackungen über den angeblichen reinen Biomüll überall hin – zum Beispiel in die Schlei (Ostseearm in Schleswig-Holstein).

Dennis Kissel (AWSH) berichtete, dass eigentlich auch in jeder privaten Bio-Mülltonne diverser anderer Müll zu finden ist. Überwiegend Plastik-Verpackungen, Plastik-Pflanztöpfe, etc. Er hat einen ziemlich coolen faltbaren Flyer zur Kampagne „Wir für Bio“ mitgebracht (Foto oben); mehr zur Kampagne siehe Website: https://www.wirfuerbio.de

Marlies Fritzen (Landtag SH für die GRÜNEN) berichtete über Möglichkeiten und Chancen aus der Politik dazu. Ihr Anliegen ist auch, nicht nur Handel und Industrie zu ändern und all das Plastik wieder aus den Meeren zu holen, sondern auch die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Denn: Jeder Einzelne muss eine Veränderung wollen und danach handeln – d.h. auf Plastik verzichten, wo es möglich ist; natürlich Müll jederzeit richtig trennen und zum Beispiel nur noch bei Einzelhändlern kaufen, die nachweisbar eigene Bemühung zur Plastikvermeidung und -trennung leisten.

Frau Fritzen sagte u.a.: „Ich habe mich mal auf die Suche nach Toilettenpapier begeben, dass nicht in Plastik eingepackt ist – und es nicht gefunden!“. Als hätte es in einem Drehbuch gestanden, folgte ein Ruf aus dem Publikum von der Autorin dieses Artikels: „Doch, gibt es. Von einer Reinfelder Firma!“ Viele lachten, denn die Firma Smooth Panda, mit Sitz im Alfa-Park (dort wo auch erKant ihr Büro hat), ist ein StartUp mit ziemlich „grünen“ Ideen. Ausgangsbasis ist deren Toilettenpapier aus Bambus – verpackt in Papierkartons.

Gekrönt wurde diese, wirklich nicht abgesprochene Geschichte, dadurch, dass Grünen-Organisatorin Linda Witte als Danke für alle Redner des Abends Smooth-Panda-Pakete gekauft hatte und am Ende des Abends überreichte.

Doch: Menschen und ihre Gewohnheiten lassen sich nicht von einem Tag auf den Anderen ändern! Die Alternative?

Ebenfalls zu Gast waren Katja und Sven Seevers (Superseven). Ihre Firma entwickelt, produziert und handelt Verpackungen, die zu 100% biologisch oder technologisch wiederverwertet werden können. Sie haben mit ihren Produktideen bis jetzt 3 Awards gewonnen!

Damit Menschen, Industrie und Handel mit weniger schlechtem Gewissen an ihren Gewohnheiten festhalten können, haben sie doe Verpackungsmarke „Repaq“ entwickelt, deren Produkte TATSÄCHLICH wie Biomüll einfach „vergammeln“. Sie sind aus Cellulose, Zuckerrohr und Stärke – garantiert Plastikfrei, aber genauso zu benutzen! Angeboten werden von ihnen plastikähnliche Verpackungen wie Folien, Tüten und Flowpacks, Rollenwaren und Sachets, Stickpacks, Etiketten und Doypacks. Keine Ahnung was das alles ist? Guck nach unter: https://www.superseven.eu/de/produkte/

Heißt in der Summe für Leute, die einkaufen? Entweder eigene Behälter mit in den Laden bringen oder nur noch Produkte kaufen, die Plastikfrei eingepackt sind.


Quellen und weitere Infos:

Die Digitalisierung wird als Querschnittsthema in allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen vorangetrieben. Da der Bildungsbereich in Deutschland, ganz besonders in Schleswig-Holstein, der weltweiten Entwicklung hinterherhinkt, wollen Betroffene und Politik die Digitalisierung in Schulen vorantreiben. Bei diesem komplexen, vielseitigen Thema tagte der Reinfelder Bildungsausschuss am 22.10. in Reinfeld ohne Tagungsvorlage und ohne Konzept, und zeigte, dass das so nicht zum Ziel führt.

Der Abend begann mit einem Rundgang durch die Schule. Christian Matthiessen (Jahrgangsleiter der 9. und 10. Klassen; Foto: 3. v. li) berichte vom Zustand der Technik. Im einzigen PC-Raum stehen circa 20 PC´s mit Windows 7; rund 1/4  davon sind defekt und können nicht mehr genutzt werden.

Zwei Laptop-Wagen mit jeweils 25 Geräten sind vorhanden; sie sind auch nicht mehr die jüngsten, vor allem sind keine aktuellen Software-Versionen installiert und die Internetverbindung funktioniert nur mit Glück. Gezieltes zuverlässiges Lehren und Lernen ist mit dieser alten Technik und schlechtem Netzwerk (LAN und WLAN) nicht möglich. Schüler, die notenrelevante Projektarbeiten durchführen müssen, deren Eltern aber weder PC noch EDV-Knowhow haben, sind benachteiligt. „Eine Präsentation auf Tonpapier ist nun einmal nicht so beeindruckend, wie eine Powerpoint-Präsentation!“ sagte stellvertretende Schulleiterin Jennifer Behncke (auf dem Foto 2. von links)

Über Tablet-Klassen oder Ausstattung aller Klassen mit interaktiven Whiteboards, Tablets, Dokumentenkameras etc. für die Gemeinschaftsschule wurde im Verlauf des Abends nicht geredet.

Auf dem Weg zum Mehrzweckraum sagte der neue Schülersprecher Dawinder Singh (16j, 11. Jahrgang) zu René Krolow (CDU und Eltern-Digitalisierungsteam) und Susanne Braun-Speck (Eltern-Digitalisierungsteam & Coach der Online-Schülerzeitung, etc): „Viele 10.-Klässler wechseln auf andere Schulen, um ihr Abi zu machen, weil die technische Ausstattung hier so schlecht ist!“ Das war insofern keine Neuigkeit. Um so überraschender war es, dass ein WIR-Mitglied (eine Schulleiterin aus Lübeck) schon bei der Besichtigung des PC-Raums das Argument von René Krolow als zusammenhanglos abbügelte, als dieser sagte:

„Mit der Digitalisierung kann auch der Erhalt der Oberstufe unterstützt werden“!

Im Mehrzweckraum der Kant-Gemeinschaftsschule waren mittlerweile viele Eltern eingetroffen (grob geschätzt 30) und wohnten der Bildungsausschusssitzung bei. Die 12 anwesenden Mitglieder beschlossen direkt, dass Tagesordnungspunkt 5 – das Thema Digitalisierung – nach vorne gezogen wird. In der Bürgerfragerunde stellte Jan Homeyer, SEB-Vorstand, die Frage, ob Digitalisierung eine notwendige Maßnahme sei und entsprechend in den Ergebnishaushalt gehöre, was die Genehmigung von finanziellen Mitteln grundsätzlich leichter macht. Beate Horn (Stadtverwaltung) erklärte den Unterschied zwischen Ergebnishaushalt und Investitionshaushalt. Doch die Antwort auf seine Frage war nicht eindeutig; ein Elternteil stellte die Frage anders; die Antwort klang danach eindeutiger, nach: Ja, das Bildungsministerium verlangt die Digitalisierung und ist ein Muss.

Die Digitalisierung in Schulen hat also vorangetrieben zu werden.

Manfred Schönbohm (WIR) sagte sinngemäß: „Bisher haben die Reinfelder Schulen niemals etwas in Sachen Digitalisierung an uns herangetragen. Jetzt wurden wir damit ziemlich überrascht. Dabei sind wir seit Jahren in stetigem Dialog … Warum hat nie einer der Schulleiter etwas dazu gesagt? Warum kommt das jetzt so plötzlich?“

Nach diesem ersten Ausflug in das Digitalisierungs-Thema lieferten die drei Schulleiter ihre Berichte ab (MCS/Grundschule, KGS/Gemeinschaftsschule und EKS (Sonderschule)). Die einzige Schule, die bisher im Rathaus Investitionsanträge für den Haushalt 2019 in Sachen Digitalisierung eingereicht hat, ist die MCS, erwähnte Beate Horn. Außerdem erklärte sie, dass es immer zwei Netzwerk geben müsse; das Verwaltungs- sowie das Schulnetzwerk, die getrennt nutzbar sein müssen; das alleine aus Datenschutzgründen. Weiterhin wäre die Firma Dataport beauftragt, Glasfaser zu verlegen. Aber Reinfeld wäre halt nur eine Gemeinde, die Dataport auf der Agenda hat. Bis 2020 soll Glasfaser aber liegen.

Grundschule stellte konzeptionelle Ansätze vor.

Die Grundschulleiterin Anke Rohweder (MCS) hat sich vielseitig in Sachen Digitalisierung fortgebildet und andere Schulen besucht. Sie strebt an, es wie eine Lübecker Schule zu machen. Diese hat in jeder Klasse einen Beamer und jeder Lehrer ein I-Pad, sowie Apple-TV und natürlich WLAN. Dafür rechnet sie mit 1.700 EUR pro Klasse. Mit der Zeit sollen in der Pilotschule 5 I-Pads pro Klasse angeschafft werden. Das wünscht sie sich für ihre Grundschule auch.

Auf einer Veranstaltung, auf der sie und auch die Schulleiterin aus Lübeck (WIR-Mitglied) gewesen waren, sollen I-Pads von Apple die besten APPs und Lerntools anbieten und konkurrenzlos sein. Die KGS und auch Reinfelder Politiker möchten sich aber auch günstigere Android- und Windows-Tablets ansehen. Die Schulleiterin der EKS (Sonderschule) erklärte nur explizit, dass sie in keinem Fall auf private Geräte ihrer Schüler setzen könne.

BYOD (bring your own device) ist allerdings an vielen Schulen üblich, gerade an solchen mit I-Pad-Klassen (Anmerkung der Redaktion). Die KGS setzt sogar darauf, und baut ihre Vorhaben auf die neue Handynutzungsordnung (federführend in dieser AG: Christian Matthiessen und Susanne Braun-Speck), in der Smartphones als Arbeitsmittel im Unterricht vorgesehen sind – statt Tablets und interaktive Whiteboards? Siehe dazu, wie die Digitalisierungs-AG der Eltern das angehen würde.

Die KGS entwickelt sich Schritt für Schritt, hat aber noch kein Konzept.

Vor 5, 6 Jahren waren im Rahmen eines Schulentwicklungstages, sowie durch Besuche von Schulleiter Sven Trinkler und Stufenleiter Christian Mathiessen von Workshops, etc bereits pädagogische Ansätze und Ideen entwickelt worden. Leider wurden die nicht verfolgt. Mittlerweile sei der überwiegende Teil der schulinternen Fachcurricula durch digitale Lerninhalte ergänzt, erzählte Christian Matthiessen. Technik-Knowhow wird von jungen technik-affinen Lehrern an andere Lehrer (peer2peer) vermittelt; pädagogische Konzepte werden Stück für Stück entwickelt. Leider fehle aber ein funktionierendes WLAN, weshalb all das nicht viel nutzt.

Weiterhin ist die KGS mit den Firmen IT-TEC aus Reinfeld, WEKO aus Lübeck sowie IT-Resa aus Kiel im Gespräch und hat von diesen bereits Angebote vorliegen oder ist mit ihnen im Gespräch – wegen Wartungs- und Supportverträgen. Die Schule wünscht sich zeitnah einen Access-Point. Aber auch jetzt wurde nicht von flächendeckender Ausstattung zum digitalen Lernen in der Schule gesprochen.

Wie die Digitalisierungs-AG der Eltern das angehen würde, steht hier.

René Krowlow (CDU) meldete sich zu Wort und fasste noch einmal alles bis hierhin gehörte zusammen und forderte, dass drei Beschlüsse an diesem Abend gefasst werden sollten. A) eine Netzwerkanalyse, b) das Knowhow (Beratung) eingekauft wird und c) dass konkrekte Maßnahmen formuliert werden. Auch Geert Karnick (Grüne) äußerte sich dazu konkret und meinte, es könne keine Fördermittel ohne Konzept geben. Daran müsste doch zuerst gearbeitet werden. Dies entspricht auch den Forderungen der Ministerien bezüglich DigitalPakt.

Die stlv. Schulleiterin der KGS, Jennifer Behncke, berichtete zudem, dass sie sich bewusst wären, dass sie einen Medienentwicklungsplan (MEP) erstellen müssen, um Mittel aus dem DigitalPakt zu bekommen. Auf die Frage von Geert Karnick (Grüne), wieweit sie denn damit seinen, kam keine konkrete Antwort und kein geplanter Termin. „Wir haben bisher nur die Grundsätze formuliert.“ Klar wäre aber, dass der MEP mehrere Bestandteile hat – den Bereich der Finanzierungsplanung können aber die Lehrer nicht erbringen, sagte sie und meinte, das wäre wohl Aufgabe der Verwaltung. Dem ist aber nicht so (Anmerkung der Redaktion) im Sinne des DigitalPakts.

Frau Behncke beantwortete die Frage von Manfred Schönbohm (WIR), nach Manpower und Rat aus dem IQSH sinngemäß mit: „Ja. Wir haben dort angefragt und sind mit dem IQSH im Gespräch. Die können uns nur per E-Mail etc bei der Entwicklung des MEP beraten, aber aufgrund von Personalmangel nicht hier vor Ort helfen! Viel erwarten können wir von dort derzeit nicht.“

Wie dann jemals der MEP fertig werden soll, ist unklar. Im Übrigen war wohl das IQSH verwundert gewesen, dass die KGS nur Beamer und WLAN haben möchte.

Einen Antrag auf Knowhow-Einkauf oder Beratungsleistungen für die Entwicklung des MEP stellte niemand, obwohl sich die Parteien dahingehend einig schienen.

Das, obwohl das SH Bildungsministerium explizit genau dazu rät! Manfred Schönbohm (WIR) nahm den Faden der fehlenden Manpower erneut auf und schlug vor: „Wie sieht es denn mit einem Medien-Beauftragten oder wie auch immer der heißen soll, aus? Das ist doch eine Personalfrage, die auch die Stadtverwaltung betrifft. Wir sollten jemanden einstellen, der sowohl die Schule wie auch die Verwaltung in Sachen Digitalisierung betreut! Dann hängen wir auch nicht mehr so an dem IT-Verbund, wo sich nie einer zuständig fühlt.“

Beate Horn (Stadtverwaltung) winkte ab, und sagte, von einem einzigen Digitalisierungs-Mitarbeiter würde auch zuviel abhängen und ggf – bei Krankheit – zum Beispiel nicht verfügbar sein. Sie schlug alternativ vor, dafür eine Firma mit mehreren Mitarbeitern einzukaufen, die auch verschiedene Kompetenzen mit mehreren Mitarbeitern verfügbar hätte. René Krowlow (CDU) hakte da auch mehrfach ein.

Ein Antrag für den Haushalt 2019 wurde dahingehend dennoch nicht gestellt.

Schulleiterin Jennifer Behncke erklärte noch, dass die KGS noch 22tsd Euro hätte, die Schulleiter Trinkler für Beamer beantragt und bisher zurückgehalten hätte. Das, weil Beate Horn das einzige ihr vorliegende Angebot wegen „windiger“ Formulierungen nicht genehmigen konnte. Hiernach entfachte eine langatmige Diskussion voller Missverständnis und Verwirrungen über die mögliche anderweitige Nutzung dieser Mittel.

Während Stufenleiter Christian Matthiessen unter „Ausleuchtung“ die Verteilung von WLAN in der Schule meinte; verstanden die Politiker darunter „Netzwerk-Analyse“. Doch bis dieses Missverständnis aufgeklärt werden konnte, verging wertvolle Zeit. Der KGS liegt längst ein mündliches Angebot von rund 6.000 Euro, mit dem eben diese Ausleuchtung samt Netzwerkeinrichtung durchgeführt werden könnte, vor. Dann hätte die Schule endlich komplett WLAN; wichtig für jeglichen Schritt in Sachen Digitalisierung. Allerdings meinte die Lübecker Schulleiterin (WIR), sie wissen aus Erfahrung, dass das rund 20tsd Euro pro Schule kosten würde.

Daraus entstand der Beschluss dieses Abends, dass alle drei Reinfelder Schulen in den Genuss von flächendeckendem WLAN komme solle – allerdings für viel mehr Geld. Dafür wurden für die MCS 20tsd, für die KGS 25tsd und die EKS 5tsd veranschlagt. Frau Behncke erwähnte mehrfach, die EKS sei ja bei ihnen, der KGS, im Gebäude und werde natürlich bei jedem Schritt mitbedacht.

Eine Frage anwesender Bürger wäre gewesen (hätten sie etwas sagen dürfen):

Warum sind jetzt 50.000 EUR für WLANs genehmigt worden, obwohl die KGS dafür nur 6.000 braucht?

Im zweiten Antrag wurden eine Netzwerk- und Hardware-Analyse sowie deren Instandsetzung beschlossen. Den dritten Antrag hörte die Autorin nicht mehr, weil sie als bürgerliches Mitglied der Veranstaltung diesen Widersinn zu Antrag 1 nicht äußern durfte und auch nicht fragen konnte, wieso niemand Anträge für neue Hard- und Software sowie Beratung/Knowhow-Einkauf für die benötigte Konzeption stellte. Ihre Bitte sich äußern zu dürfen, lehnte Bildungsausschussleiterin Monika Poppe ab. Entsprechend ging sie – als zweite Genervte.

Der Abend hatte sich in die Länge gezogen; es wurde beschlossen, die weiteren Tagesordnungspunkte auf Mittwoch zu verlegen.

Ist das die letzte Chance für die KGS, doch noch Anträge für Hardware- und Beratungsleistungen für 2019 zu stellen?

Wie die Digitalisierungs-AG der Eltern das angehen würde, steht hier.

Spätestens seit dem Plastikskandal in der Schlei wissen wir, dass Plastikmüll auch bei uns in Norddeutschland zu ernsthaften und langfristigen Umweltproblemen führt. Im Frühjahr 2018 wurden Millionen Plastikteilchen in dem Ostseearm entdeckt. Sie waren aus der Schleswiger Kläranlage dorthin gelangt. Daraufhin fasste der Bundesrat am 21. September einen Beschluss zur Vermeidung von Kunststoff-Verunreinigungen in der Umwelt bei der Entsorgung verpackter Lebensmittel (Pressemitteilung der Grünen).

Das Fraunhofer-Institut veröffentlichte erst im Juni 2018 eine Studie zum Thema „Kunststoffe in der Umwelt: Mikro- und Makroplastik“, die die Problematik „Mikroplastik“ nochmal in den Vordergrund gerückt hat.

Das Thema „Plastik“ ist allgegenwärtiger denn je. Darum finden die GRÜNEN des Ortsverbandes Reinfeld-Nordstormarn: „Es ist Zeit auch in unserem Wohnort über Vermeidung von Plastikmüll nachzudenken und Aufklärung über das Recycling zu schaffen.“ Doch was gibt es für Alternativen?

Um diese Frage zu diskutieren, lädt der Ortsverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Reinfeld-Nordstormarn alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Grünschnack in das Forsthaus Bolande ein. An einem spannenden Abend sollen die Bedeutung und die Möglichkeiten zu Thema „Plastik“ für uns als Mitbürger, Marktsteher des Wochenmarktes und Geschäftsführer eines Lebensmittelmarktes der Stadt Reinfeld beleuchtet und diskutiert werden. Wir freuen uns auf sehr interessante Experten, als auch Betroffene, aus unserer Stadt.

Datum: 23. Oktober
Zeit: 19:00  – 21:00
Veranstalter: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN OV Reinfeld-Nordstormarn
Adresse: Bolande 43 23858 Reinfeld

Geschichten, Erzählungen, Songs und Gedichte op platt von und mit Bärbel Wolfmeier und Inge Lorenzen sind am Freitag, 19. Oktober ab 19.30 Uhr, in der Matthias-Claudius-Kirche zu erleben.

Die Stadt Reinfeld und der Heimatbund Stormarn sind mit diesem Abend in der Matthias-Claudius-Kirche Teil der 18. Plattdeutschen Tage Stormarn.

Laat di nich pisacken! ist der Titel des aktuellen Buches von Bärbel Wolfmeier, erschienen im März 2018 im Quickborn-Verlag Die sympathische Frau mit dem Lockenkopf stolpert hier über Kuriositäten und sammelt sie wie Bernsteine am Strand. Don „t worry, be happy. Das ist oft leichter gesagt als getan, gibt es doch im Leben schier unerschöpflich viele Gründe, sich zu ärgern. Da reicht eigentlich schon das norddeutsche Wetter. Aber damit nicht genug, müssen wir uns zudem mit anderen Leuten herum  und über uns selbst ärgern. Bärbel Wolfmeier unterhält feinsinnig, bleibt kritisch, hadert manchmal mit sich selbst, schmunzelt nachdenklich und bietet dem Leben und dem dazugehörigen Schietwetter auf ihre ganz eigene nordische Art die Stirn.

Die fünffache Mutter schreibt Lyrik und Kurzprosa bzw. Slam-Texte. Veröffentlicht wurden ihre Texte bisher in vielen Anthologien, darunter in „Das Gedicht“ vom Anton G. Leitner Verlag. Ihre Plattdeutschen Wurzeln grub sie nach dreißig Jahren wieder aus und kultiviert sie seitdem täglich. 2014 belegte sie den 2. Platz beim Landschreiber Literaturpreis und wurde Finalistin bei den Poetry-Slam Landesmeisterschaften in Schleswig-Holstein. Sie ist 2. Vorsitzende des Vereins der Schriftsteller in Schleswig-Holstein e.V. und seit November 2014 Autorin der Sendereihe „Hör mal ´n beten to“ vom NDR 1. 2015 erschien ihr Debütbuch „Diekschoop in Overkneestielettosteveln“ im Quickborn-Verlag und war damit 2016 auch in Reinfeld schon zu Gast.

Inge-Sophie Lorenzen, bekanntes Bandmitglied der norddeutschen Folkgruppen Lorbaß und der Mollies trägt den musikalischen Part des Abends. Sie singt Sopran und spiel Gitarre. Den irischen Folksong interpretiert sie dabei genauso gekonnt wie ihre plattdeutsche Version von „Mercedes Benz“. Mit ihren Liedern begleitet sie die Texte von Bärbel Wolfmeier.

Zusammen ergibt das ein gehöriges Maß von plattdeutscher Frauenpower, frisch und auch ein bisschen frech.

Karten zu 12,-€ sind in der Buchhandlung Michaels (plus VVG), im Kartenreservierungsservice auf www.reinfeld.de und an der Abendklasse (14,-€) zu erwerben.

Quelle: Presseinfo mit Text und Foto: Stadt Reinfeld, Britta Lammert