Am 12.4.20, Ostersonntag, können Familien in Reinfeld spaziergehen und ihre Kinder jeden Alters von 10-12 Uhr Ostergeschenke an privaten Gartenzäunen sammeln lassen. Es warten Spielzeug, Bücher und Kleidung auf sie, besonders viele in den Wohngebieten nahe des Herrenteichs – in einem Garten wartet sogar ein Lämmchen! Aber auch auf der anderen Bahnseite sieht es super aus. Wo es Geschenke gibt, steht auf einer Online-Karte auf Reinfeld-Aktiv.de

Auf der Ecke Seerosenweg / Heilsauring wartet sogar ein Lämmchen.

Wegen der Corona-Ladenschließungen können aktuell wenig Kindersachen gekauft werden. Viele Menschen könnten sie sich auch nicht mehr leisten, weil ihre Einkommen ganz wegfallen oder wegen Kurzarbeit erheblich niedriger sind. Dagegen sind bei vielen Familien Keller & Dachböden voller Kinderspielzeug & -Kleidung.

Aus diesen Zusammenhängen entwickelten Saskia Tietz (Tochter von Schiedsmann Gösch) und Susanne Braun-Speck beim Spaziergang am Herrenteich die Idee, an privaten Gartenzäunen Ostergeschenke für Kinder und Jugendliche anzuhängen und so, trotz der Coronakrise, für alle ein schönes Osterfest möglich zu machen.

Es gab einige Abwägungen und Überlegungen dazu. Ein zentraler Ort für diese Aktion, wie zum Beispiel der Gabenzaun auf dem Markt, wurde beispielsweise verworfen, da dort schnell gegen das Versammlungs- und Kontaktverbot verstoßen werden würde.

Die Idee kommt gut an. Bisher haben sich 20 Haushalte auf der Online-Stadtkarte dazu angemeldet!

So oder ähnlich werden die Gartenzäune aussehen.

Nun werden also am Ostersonntag die privaten Gartenzäune mit Kinder-Kleidung und -Spielzeug, Bücher, CDs etc. für Jugendliche, als einzeln verpackte Geschenke an Reinfelds Gartenzäunen hängen.

Auf diesen steht jeweils eine Angabe der Altersgruppe, Kleidergröße und ob es für M oder W gedacht ist. Familien können dann am Sonntag zwischen 10 und 12 Uhr durch Reinfeld spazieren gehen und ihre Kinder das eine oder andere Geschenk an den Gartenzäunen nehmen lassen. Das ist eine andere Art von Ostereiersuche :-) Wer nichts geschenkt nehmen mag, kann einen symbolischen Euro in bereitstehende Boxen werfen.

Die Geschenke-am-Gartenzaun-Standorte sind auf einer Online-Karte eingetragen, dass auf der Website: Reinfeld-Aktiv.de (bekannt von den Fotowettbewerben 2016-18).


Infos für Teilnehmer, die Geschenke an ihre Gartenzäune hängen (möchten):

Bitte tragt Euch in die unten angezeigte Stadtkarte ein (nur Straße und Hausnummer, bitte KEINE private Namen (des Datenschutzes wegen)).

Scrolle dazu bis unter die Karte, bis zu „Ihren eigenen Marker hinzufügen / Add your own marker“ und trage dort Eure Gartenzaun-Adresse ein. Die Marker-Bezeichnung ist auch die Straße mit HausNr.! Wähle bitte die Kategorie: Oster-Gartenzaun. 


Hier sind „Schilder“ zum Drucken für die Zäune (pdf). Flyer zu Bekanntmachung klick hier: pdf oder jpg.

Und: Wer mag, kann Mitglied der entsprechenden WhatsApp-Gruppe werden; dazu bitte eine E-Mail senden an: kontakt@reinfeld-aktiv.de .

Bitte beachtet die Hinweise zu Google-Maps in der Datenschutzerklärung.

Diese Gartenzäune sind hinterher auf der Stadtkarte (große Ansicht) mit einem gelben Hasen versehen und so schnell findbar.

Weiterer Ablauf: Eine zweite Presse-Info wird dazu am Samstag rausgeschickt. Auch Plakate zum Aushängen in Nachbarschaft (zur Info für Kinder & Jugendliche) soll es noch geben und werden hier zum Download bereitgestellt.


Dieser Artikel erschien so ähnlich auch in der Lübecker Nachrichten – klick hier, um ihn zu lesen. Im Anschluss berichtete der MARKT.


PLZ / Adresse:
Umkreis:

Um das Miteinander in der Region zu fördern, veranstaltet der Golf-Club Reinfeld am 3. Mai 2020  wieder ein internes Golf-Turnier für die Mitglieder des HanseBelt e.V. und deren Freunde. Das Turnier ist als vorgabewirksames 9-Loch Turnier nach Stableford ausgeschrieben. Austragungsort ist der Golfplatz des Golfclub Reinfeld e.V. .

Spiel- und Anmeldemodus entnehmen Sie gerne der hier hinterlegten pdf-Einladung.

Der Löwenanteil des Startgeldes wird wieder einem gemeinnützigen Zweck zugeführt. 2020 geht diese Summe an die Initiative sii-kids & -talents e.V., die sich erfolgreich um die Förderung von Kindern und Jugendlichen und um die Vermittlung von nachhaltiger Medienkompetenz bemüht.

Das Turnier ist für HanseBelt e.V.-Mitglieder & -Freunde, d.h. auch für Nicht-Mitglieder!

Melden Sie sich bis zum 15.04.2020 per E-Mail der Golfclub-Geschäftsstelle in Reinfeld an – die Mitspielerzahl ist auf 36 Teilnehmer begrenzt.

Während Sie das Turnier spielen, können Angehörige und Freunde der Teilnehmer kostenlos am Schnuppergolf teilnehmen. Erfahrene Clubmitglieder erläutern Nicht-Golfern die Idee des Spiels und führen in die Grund-Techniken ein. Auch für die Kleinen ist gesorgt!

Im Anschluss an das Turnier sind eine Siegerehrung und gemeinsames Beisammensein am Grill geplant.

Eine Kirche voller Emotionen: Im September 2019 finden in der Reinfelder Matthias-Claudius-Kirche zwei moderne Event-Formate statt: Am Donnerstag, 12.9., gibt es das erste Mal einen PoetrySlam; am Freitag, 20.09., Kammerpop. Beides beginnt jeweils um 19 Uhr.

Das Foto oben stammt vom Reinfelder Fotowettbewerb 2017.

Ein Poetry-Slam ist ein literarischer Wettbewerb, bei dem selbstverfasste Texte innerhalb einer bestimmten Zeit von einzelnen Personen vorgetragen werden. Das oft mit ironischen Spitzen versehen und belustigend für die Zuschauer. Der Begriff „Poetry-Slam“ lässt sich sinngemäß mit „Dichterschlacht“ oder „Dichterwettstreit“ übersetzen. Die Veranstaltungsform entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich in den 90er Jahren weltweit.

Die deutschsprachige Poetry-Slam-Szene gilt als eine der größten der Welt! (Quelle: Wikipedia.org).

Die Reinfelderin Anika Freistein hatte die Idee mit dem lokalen PoetrySlam. Offizieller Veranstalter der „REIMfelder WORTkunst“ ist der „Runde Tisch Reinfeld“ in Kooperation mit der Kulturpflege Reinfeld (LesArt).

Termin für den 1. PoetrySlam: Donnerstag, 12.9. ab 19 Uhr in der Kirche in der Innenstadt; Eintritt frei !

Auf einem fliegenden Teppich schwebt Kammerpop über die Märchenlande.

Zwölf Musiker schwelgen in Kindheits-Erinnerungen und funkelnden Klanglandschaften. Rhythmische Turbulenzen tauchen aus dem Nichts auf und reißen die Zuhörer förmlich von den Stühlen: Immer wieder kommt es zu riskanten improvisatorischen Höhenflügen und elegisch-mystischen Passagen. Mit Melodien aus Leinwand-Hits von Pinocchio über Aladdin bis hin zu rasantem Klezmer und märchenhaften Eigenkompositionen verzaubern Sopranistin Lara-Sophie Scheffler und Rockröhre Monique ihr Publikum, begleitet von einem zehnköpfigen Orchester um den Jazzpianisten Sven Rieper, das immer wieder solistisch hervorsticht. Die Musik ist handgemacht, authentisch und durchaus virtuos. Eben Kammerpop.

Termin: Freitag, 20.09., auch ab 19 Uhr, in der Kirche in der Innenstadt

Ticket-Kauf: Weitere Informationen und Kartenvorverkauf unter www.kammerpop.de, Karten sind an allen Vorverkaufsstellen in der Region über Lübeck-Ticket sowie in der Buchhandlung Michaels, Reinfeld, ab 18 EUR zzgl. VVK-Gebühren erhältlich.

Mareike Gerstmann, Tochter von Reinfelds Bürgermeister Heiko Gerstmann, hat 4 Monate lang im „Rainbow House of Hope“ in Uganda gearbeitet. Am 6. Juni ist der Projektleiter des Vereins, Micheal Mwase, zu Gast in Reinfeld. In englischer Sprache wird er am Donnerstag, 6. Juni, von  11.35 Uhr bis 12.35 Uhr einen Vortrag halten und zur Diskussion einladen.

Der Verein setzt sich aktiv für die Jugend in Uganda ein. Er unterhält ein Jugendzentrum am Rand der ugandischen Hauptstadt Kampala und bietet damit Jugendlichen aus den Armenvierteln Kampalas eine Perspektive für die eigene Zukunft. In gemeinsamen Projekten z.B. künstlerischer oder handwerklicher Art lernen die Kinder und Heranwachsenden, sich auszuprobieren und das Leben in die eigene Hand zu nehmen.

Mit einem Durchschnittsalter von 15 Jahren ist Uganda weltweit das Land mit der jüngsten Bevölkerung.

Das bringt viele Probleme mit sich. Die Arbeitslosigkeit ist sehr hoch. Der Jugend fehlt die Perspektive.

Micheal Mwase ist derzeit auf Europareise, um für die Arbeit des Vereins zur Unterstützung der Jugendarbeit in Uganda Spenden einzuwerben und auf die Situation der Jugend in Uganda hinzuweisen. Der Verein arbeitet präventiv, um die Lebenssituationen vor Ort zu verbessern und parallel dazu die Zahl der Flüchtenden zu verringern. Er bietet Ausbildungsprojekte in Uganda an und fördert die Stellung der jungen Mädchen und Frauen.

Er selbst kommt auch aus Kampala und kennt die Probleme der Jugend in Uganda aus eigener Erfahrung. Ihm ist es eine Herzensangelegenheit, auf die Arbeit von Rainbow House of Hope e.V. hinzuweisen und sie zu stärken. Siehe http://www.rainbowhouse.info oder PPF-Flyer des Vereins (Klick)

Veranstaltungsort und Teilnahme:

Die Veranstaltung findet am 06.06. im Mehrzweck der Immanuel-Kant-Schule statt. Die 12. Klassen der IKS nehmen in jedem Fall daran teil. Gäste, auch außerschulische, sind ausdrücklich willkommen, das ab 11.25 Uhr. Beginn ist 11.35 Uhr. Der Zugang zum Mehrzweckraum im Erdgeschoss ist über den Schulhof von der Seite Bischofsteicher Weg aus. Der Eintritt ist frei.

Bürgermeister Gerstmann und seine Tochter hatten Micheal Mwase eingeladen, die Karpfenstadt zu besuchen, und organisierten die Veranstaltung zusammen mit der Schulleitung. Eine Bleibe hat Mwase auch bei Familie Gerstmann gefunden, welche Kontakte zu Menschen in aller Welt pflegt.

Presseinfo der Stadt Reinfeld

Am Sonntag, dem 19. Mai 2019, fand auf dem Golfplatz des Golfclubs Reinfeld e.V. das erste „HanseBelt Open Turnier“ statt. Es ist ein neues Event in der „Happy-Region“ von Schleswig-Holstein – von HanseBelt-Mitgliedern für (Geschäfts-) Partner und Mitarbeiter sowie Familie und Freunde organisiert.

Nachdem sich der morgendliche Nebel verzogen hatte, wurde das erste HanseBelt Open Turnier bei herrlichem Maiwetter ausgetragen. Locker und immer schön auf dem Fairway bleiben, war die Devise, denn: Wer seinem Ball aus dem „Rough“ (Als „Rough“ werden die Teile eines Golfplatzes bezeichnet, die zwischen den Spielbahnen liegen. Die Roughbereiche werden nur zweimal jährlich gemäht und das Gras ist entsprechend hoch.) weiterspielen musste, stand vor einer Herausforderung – aber einer machbaren:

Einige TeilnehmerInnen verbesserten ihr Handicap!

Die Sieger des Turniers heißen Iris Busse und Bettina Bentfeld (Damen Brutto, Netto) sowie Bernhard Sinning (Herren Brutto) siehe Bild oben und Daniel Weber (Herren Netto, nicht abgelichtet). Die Stimmung während des Turniers mit 16 Teilnehmer war – der Happy Region „HanseBelt“ angemessen – entspannt und fair.

Der Löwenanteil des Startgeldes wird im Laufe der Woche an das Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe gespendet.

Parallel zum Turnier ließen sich Freunde und Familienmitglieder auf dem Golfplatz im Schnupperkurs zeigen, wie Golf funktioniert – Spaß hatten sie dabei in jedem Fall.

Nach dem Golfturnier wurde bei „Sonne satt“ vor dem Clubhaus gerillt.

Echte Männerfreundschaften wurden auch gepflegt :-)

Fotos: Susanne Braun-Speck #SBraunSpeck, tiefenschaerfe.de

Wer oder was ist der HanseBelt e.V.?

Eine tolle Region mit attraktiven Unternehmen, einer Kulturlandschaft und einer besonderen Natur – das ist die HanseBelt-Region zwischen Fehmarn und Hamburg. Damit sich die Menschen hier wohlfühlen, haben die Mitglieder des HanseBelt e.V. eine einzigartige Unternehmenscharta unterzeichnet, die den Menschen mit seiner Work-life-Balance und eine entsprechend moderne Unternehmenskultur in den Mittelpunkt stellt. Mit verschiedenen Aktionen führt der HanseBelt-Verein die Menschen zusammen – dazu betreibt er u.a. diese Website: http://www.hansebelt.de

(2019-04-05, Reinfeld, SBS) Laut dem WWF fluten jede Minute circa 15.000 Kilogramm Plastikmüll in die Ozeane. Es verteilt sich über die Meeresströmungen auf der ganzen Welt und gelangt bis in die Tiefsee und ins Eismeer, wie auch in den Körper der Tiere und Menschen. Sichtbar ist der Plastikmüll an der Wasseroberfläche in Form von Müllstrudeln und an Stränden, die davon übersäät sind. Deshalb ist es einer 15-köpfigen Arbeitsgruppe aus Reinfeld wichtig, Plastikfrei einkaufen zu können. Aber wie?

Rolf Thielmann (auf dem Foto oben: links) und Linda Witte (rechts) von den Grünen haben den Arbeitskreis „Plastikfreies Reinfeld“ gegründet. Vormacher der neuen Unverpackt-Methode ist der Wochenmarkthändler Jürgen Wulff (mitte), der Erzeugnisse aus kontrolliert biologischem Anbau anbietet. Zwei Stände betreibt er auf den Märkten: Einen mit Obst und Gemüse und seinen Käsestand. Das Veterinämt hat ihrem Konzept bereits vor drei Wochen zugestimmt. Nur kleine Änderungen waren notwendig.

Grundsätzlich können Obst und Gemüse in Papier anstatt Plastiktüten eingepackt werden; Verbraucher können auf Produkte, die in Plastik verschweißt sind, freiwillig verzichten; Stoffbeutel für Brot gibt es auch. Bei Wurst- und Käseprodukten ist es aber nicht ganz so einfach … Viele Einzelhändler bieten ein Unverpackt-Konzept an Frische-Theken noch nicht an, da es aus hygienischen Gründen schwer umsetzbar und deshalb rechtlich strittig ist.

Geschäfte wie LANDWEGE machen es vor: sie verkaufen in ihren Läden unverpackte Ware in mitgebrachten Behältern – also muss es hygiensche Lösungen geben. Auch beim Nachhaltigskeitspreis von Schleswig-Holstein wurde ein Konzept vorgestellt: Das vom Edeka-Händler A. Jensen teil, der ein Mehrwegdosensystem an der Frischetheke betreibt. In seinen Geschäften bietet er Mehrweg-Verpackungen an, die er selbst und nicht die Kunden reinigen!

Wichtig ist die NON-TOUCH-TECHNIK, die nun auf dem Reinfelder Wochenmarkt praktiziert wird.

Beim Unverpackt-Kaufen an der Frischetheke (alles, außer Frischfleich erlaubt) stellt der Kunde sein selbst mitgebrachtes Mehrweggefäß (bestenfalls bruchfeste Gläser, Dosen, etc) auf ein eigens dafür bereit gestelltes „Tablett“. Dieses muss bestimmte Eigenschaften haben; zum Beispiel muss es mindestens 1,5 cm hoch sein und zwei Griffe habe – Jürgen Wulff nutzt dafür einen Bräterdeckel aus Aluminium.

Der Mitarbeiter ist dafür verantwortlich, dass mittels Sichtkontrolle, optisch einwandfreie Gefäße angenommen werden. Optisch einwandfrei heißt: sauber. Der Deckel der Mehrweggefäße ist zuvor durch den Kunden zu entfernen. Enorm wichtig ist beim Auffüllen bzw. Einlegen der Produkte, dass die Wurstzangen, Gabeln, Kellen, etc nicht mit den Behältern in Berührung kommen! Wenn doch, müssen diese sofort desinfiziert werden.

Ein Video dazu, mit Anleitung für Marktbeschicker, steht auf Youtube.

Auf diesem Foto zeigen Jürgen Wulff, Linda Witte und Rolf Thielmann der Kundin Helga Lenze aus Bahrenhof (Kreis Segeberg), wie es funktioniert.

Marktbetreiber Jürgen Wulf ist auch im „Foodsharing“-Verein aktiv. Hier holt Lebensmittelretter Wolfgang Lemke Obst und Gemüse ab – natürlich unverpackt und plastikfrei!

So ein Markttag ist irgendwie nett …

 

 

Vier Preisträger zeichnete Staatssekretärin Anke Erdmann mit dem Nachhaltigkeitspreis 2019 am 3. April in Blunk bei Bad Segeberg aus. Zwei weitere Vorhaben würdigten die Veranstalter mit einer besonderen Anerkennung. Der Preis wurde bereits zum sechsten Mal verliehen und war mit insgesamt 11.000 Euro dotiert. Den ersten Preis erhielt der Wildpark Eekholt. Aus dem Kreis Stormarn waren fünf der 55 Projekte eingereicht worden.

Aus Bad Oldesloe hatten sich die Stadtschule, die Stormarner Werkstätten, der SchanZe e.V. sowie aus Trittau eine Forschungsgruppe vom Gymnasium und aus Reinfeld der Verein sii-kids beworben. Sie sind jetzt alle:

Staatssekretärin Anke Erdmann vom Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Schleswig-Holstein sagte bei ihrer Einführungsrede unter Anderem:

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ wird vielzählig interpretiert. Es war spannend zu entdecken, was darunter alles so verstanden wird!“

Laut dem Duden ist die Definition von Nachhaltigkeit zunächst: eine längere Zeit anhaltende Wirkung und meint damit z.B. ein ökologisches Prinzip, nach dem nicht mehr verbraucht werden darf, als jeweils nachwachsen, sich regenerieren, künftig wieder bereitgestellt werden kann. Auf letzteres bezogen sich die meisten Nachhaltigskeitspreis-Bewerbungen im weitesten Sinne. Viele Projekte, insbesondere die von Schulen und Kindertagesstätten, beschäftigen sich mit der Bewusstseinslenkung bei Kindern und Jugendlichen und wirken damit indirekt.

Wildpark Eekholt gewann den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis.

Die DraußenSchule der Stadtschule Oldesloe bietet zum Beispiel jeder Klasse einen DraußenTag pro Woche an, an dem sie Exkursionen zum Bootsverein im Brenner Moor, zum Bauernhof Wilken oder auf den Bauspielplatz Erle e.V macht. Dabei lernen die Schüler viel über die Natur, Umweltbelastungen und Nachhaltigkeit. Beim SchanZe e.V. geht es ums Wohnen und Leben in guter Nachbarschaft: Sie hat einen Quartierstreffpunkt geschaffen, an dem nachhaltig der Vereinsamung entgegen gewirkt werden soll. Dritter Teilnehmer aus Bad Oldesloe sind die Stormarner Werkstätten, welche aus gebrauchter Feuerwehr-Einsatzkleidung neue Upcycling-Produkte entstehen lässt. Unter dem Label handic@pp bieten sie Kulturtaschen, Handy- oder iPad-Taschen, Schlüsselanhänger, Ringkissen, Grillschürzen, etc an.

Bei den Schülern der Trittauer Forschungsgruppe (Foto) geht es um optimale, energiesparende Beleuchtung, zum Beispiel von Klassenräumen an Schulen. Ihnen ist es gelungen, ein System zu entwickeln, das die Umgebungshelligkeit und Farbtemperatur eines Raumes misst, die Informationen verarbeitet, die Helligkeit an die Anforderungen des Raumes anpasst und die Farbtemperatur dynamisch darstellt.

Bei dem Reinfelder Verein sii-kids & -talents e.V. geht es um digitale Lernprojekte, die Lehrern, Schulsozialpädagogen und Schülern – auch Berufsschülern – hilft, fit für die digitale Welt von morgen zu werden.

Reinfelder Referenzprojekt hat bereits den 1. Nachfolger in Barsbüttel

Referenz zum Nachmachen ist die, 2018 als beste Online-Schülerzeitung Deutschlands ausgezeichnete, ErKant.de aus Reinfeld (Holstein), welche Susanne Braun-Speck über sii-kids zusammen mit Schülern und Schülerinnen aufgebaut hat.

Nachwuchs hat erkant.de gerade bekommen – mit der BluePage-EKG.de aus Barsbüttel (Süd-Stormarn). Die Gemeinschaftsschule mit Oberstufe wird finanziell von der Bürgerstiftung Barsbüttel unterstützt; die Schulungen, die Braun-Speck gibt, konnten die Teilnehmer kostenfrei über das IQSH (Bildungsministerium) buchen.

Das dazugehörende digitale Lernportal haben die Stiftung der IHK zu Lübeck, die „ProEconomia“ sowie der „Inner Wheel Club Stormarn“ (IWC) finanziell unterstützt. Weitere Infos dazu unter: https://sii-kids.de/media4schools/


Preisträger und Gewürdigte des Nachhaltigkeitspreises 2019

Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt der Wildpark Eekholt, der seit 50 Jahren Besucherinnen und Besucher neben der Schönheit und Vielfalt der Natur die Zusammenhänge zwischen unserem Alltagshandeln und der Zukunft unseres Planeten entdecken lässt. Dass ländliche Regionen Zukunft haben zeigt das Landhaus Schulze-Hamann in Blunk. Es erhielt den zweiten Preis und 3.000,- Euro. Der Gärtnerhof Wanderup wirtschaftet nach dem Prinzip einer solidarischen, regenerativen Landwirtschaft in einem interdisziplinären Kooperationsnetz. Ergebnis hier: ein dritter Preis (2.000,- Euro).

Der erstmals vergebene IB.SH-Nachwuchspreis in Höhe von 1.000,- Euro ging an die ResteRitter aus Kiel. Sie haben der Lebensmittelverschwendung den Kampf angesagt. Zwei undotierte besondere Anerkennungen gingen an Moin Bio Backwaren GmbH aus Glückstadt, die für ein umfassendes Nachhaltigkeits-Engagement im mittelständischen Handwerk ausgezeichnet wurden, und die AktivRegion Nordfriesland Nord für ihren Aufbruch zur Umsetzung nachhaltiger Ziele im kommunalen Verbund.

Alle Teilnehmer werden in dem Prospekt dazu vorgestellt. Dieses gibt es natürlich auch digital, klicken Sie hier.


Weitere Informationen / Quellen:

Kontaktdaten:

Tel. 0172-4332277 (Vorstand Susanne Braun-Speck)
E-Mail: kontakt@sii-kids.de

(2019-01, Reinfeld, SBraunSpeck) „Bei mir stehen Kisten mit Food-Sharing Lebensmitteln im Carport – wer kommt und holt sich etwas ab?“ Was machst du, wenn eine Freundin das per Whatsapp schreibt? Nun: Ich fahre los – aber nicht als Einzige! Das Carport meiner Freundin, der lokalen langjährigen Grünen-Vorsitzenden, wurde schnell zum Treffpunkt von Bekannten. Es gab direkt Gedränge – und richtig viel Auswahl!

Vor einigen Wochen recherchierte ich für einen Artikel zum Thema „Digitalisierung in der Landwirtschaft“. Deshalb hatte ich eine Zahl im Kopf: rund 30% der genießbaren Nahrungsmittel werden in Deutschland vernichtet; weltweit werden ca. 50% der produzierten Nahrungsmittel verschwendet – das Schritt für Schritt entlang der Wertschöpfungskette.

Mehr als 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln landen hier pro Jahr in der Tonne!

Anteilig gehen davon bei der Ernte (mit Nachernte) bereits 14% der Lebensmittel verloren; beim Verarbeitungsprozess und Verteilung im Groß- und Einzelhandel zusammen 30%; beim Großverbraucher 19% und bei den Endverbrauchern … ganze 39%! D.h. wir werfen zuhause rund 1/3 unserer gekauften Lebensmittel weg (Quelle: wwf-Studie).

Das Drama neben der Verschwendung ist: die Umwelt wird durch die Landwirtschaft anteilig umsonst belastet; es könnte ohne Ende Wasser gespart und weniger CO2-Gase produziert werden, etc. In der Summe könnte viel für den Klimaschutz getan werden, wenn weniger Ressoucren verschwendet werden würden. Digitalisierungs-Maßnahmen in der Landwirtschaft sorgen mittlerweile dafür, dass „auf dem Feld“ und bei der Nachernte weniger „Abfall“ entsteht und die Ressourcen besser genutzt werden. Lies dazu gerne meinen Artikel auf der Analyse-Deutschland.de

Food-Sharing sorgt für weniger Verschwendung!

Verluste bei Großhandel und Einzelhandel: 2,575 Mio.t, Vermeidungspotenzial bis zu 90 % – und gegen diese Verschwendung kann jeder Bürger etwas tun: Beim Food-Sharing holen gemeinnützig Tätige noch genießbare Lebensmittel in Restaurants, bei Einzel- und Großhändlern oder Herstellern ab und verteilen sie. Oft sind die Empfänger „Die Tafeln“, wenn die aber geschlossen haben, müssen die Lebensmittel anderweitig unter die Leute gebracht werden. Zur Not auch im Carport … Manchmal gibt es Notfälle – z.B. technische Ausfälle von Kühlhäusern, weshalb manchmal schnell gehandelt werden muss. In solchen Situationen ist meine oben genannte Freundin mit vielen anderen Helfern schnell zur Stelle.

Nun: heute gehörte ich zu den Abholern solcher Produkte. Auf dem Heimweg dachte ich mir: Darüber musst du schreiben; herausfinden, wie das so läuft. Als meine Tochter zuhause sah, was ich alles mitgebracht hatte, und ich ihr die Zusammenhänge erzählte, sagte sie:

„Es gibt soviele hungernde Menschen – wieso kriegen die das Essen nicht? Und wieso wird soviel weggeworfen und auf der anderen Seite überlegt, wie für diese hungernden Menschen alternative Nahrungsmittel gefunden werden?“

Sie ist 14j und hatte zu einem Schulprojekt gerade gelesen, dass sogar Qualen aus dem Meer gegen all den Hunger helfen sollen.

Nun machen wir ein #FoodSharingExperiment zuhause.

Wir wollen sehen, woher die Lebensmittel über die lokalen Food-Sharing-Gruppen kommen, wie die Verteilung abläuft und ob man sich davon komplett ernähren könnte – diese letzte Erkenntnis ist wichtig, für all die, die nicht genug Geld haben, um sich alleine ernähren zu können.

Unsere Beute für dieses WE ist nur soviel, wie ich meinte, auch verbrauchen zu können. Mehr habe ich nicht eingepackt. Heute dabei: Brot, Brötchen, Kekse, Joghurt (MHD gestern), Gemüse, u.a. Kartoffeln, und Hühnchen MHD 02.1. – das hat unser Hund verschlungen. Nur 1L Milch habe ich auf dem Nachhauseweg gekauft. Mehr dazu werde ich hier wohl schreiben (wenn meine Zeit das zulässt). Jetzt gehe ich Gemüseeintopf kochen – aus Resten #FoodSharingExperiment.

Auch Marktbetreiber sind aktiv im Foodsharing-Verein. Hier holft Wolfgang Lemke Obst und Gemüse auf dem Reinfelder Wochenmarkt ab.

Link-Tipps:

In jedem Halbjahr gibt die Oldesloer Musikschule für Stadt und Land e. V. gemeinsam mit der VHS in Bad Oldesloe und Reinfeld ein Programmheft heraus. Darin stehen die Angebote für das jeweilige halbe Jahr. Hierfür sind sie auf der Suche nach einem Foto oder Gemälde mit künstlerischem Anspruch.

Ein Motiv mit erkennbarem musikalischen Bezug wäre schön.

Es dürfen aber keine Personen darauf abgebildet und es muss neutral und unparteilich sein. Ein reines Bild eines Instruments wäre aber auch zu einfach gedacht … Es soll sich um ein Foto bzw. Bild vom Kunstwerk mit künstlerisch-fotografischem Anspruch handeln.

Hierzu sei gesagt, dass die Fotografie unentgeltlich vom Künstler zur Verfügung gestellt wird. Die Gegenleistung besteht darin, dass das Werk auf dem Cover des Magazins mit einer Auflage von 33.000 Stück gedruckt wird und der Künstler innerhalb des Heftes einen kurzen Steckbrief bekommt, in welchem Name und ein Überblick über Wirken und Schaffen gegeben werden kann. Damit ist eine große Streuung möglich.

Wir suchen dieses Motiv bis zum 26.11.2018, Vorschläge können ab sofort direkt an die Oldesloer Musikschule für Stadt und Land e.V. geschickt werden (m.henze@oldesloer-musikschule.de ). Es sollten jeweils mehrere Vorschläge (Motive) des einzelnen Künstlers zur Auswahl gesendet werden (gerne erst einmal in kleinem E-Mail-Versandfähigen Format).

Weltweit treibt bald mehr Plastik als Plankton durchs Meer; Wasserschildkröten, Fische und andere Meerestiere sowie Vögel fressen es nicht nur, sondern sterben auch oft daran. Am 23.10.18 fand beim Reinfelder „Grünschnack“ ein Themenabend mit geladenen Gästen und Fachleuten rund um dieses Thema statt.

Auch an der Kant-Schule Reinfeld wurde „Plastikverbrauch senken“ vor Kurzem von einer 11. Klasse thematisiert und von Schülerinnen einer 9. Klasse „Plastik in den Meeren“ als Projektarbeit angekündigt. Ernste Themen – doch einen „Witz“ gab es an diesem Abend auch; mit „Smooth Panda“… Kernfragen des Grünschnacks in Reinfeld waren zunächst:

Wie kann der Plastikverbrauch beim Einkaufen vermieden werden? Und gibt es umweltfreundliche Alternativen?

Organisiert und moderiert wurde der Themenabend von Linda Witte, Vorstandsmitglied des Ortsverbandes der GRÜNEN Reinfeld/Nordstormarn.

Thematisiert wurde das Plastik-Problem überwiegend durch Impulsvorträge von Fachleuten. Dabei waren: Tina Ahrens, Geschäftsführerin der fünf Landwege-Märkte in Lübeck und Vorstand im BNN (Bundesverband Naturkost und Naturwaren), Oliver Wagner, Warenhausleiter des Famila Marktes in Reinfeld, Dennis Kissel, Geschäftsführer des AWSH (Abfallwirtschaft Südholstein), Marlies Fritzen, Abgeordnete im Landtag Schleswig-Holstein für die GRÜNEN und stellvertretende Landtagspräsidentin, Katja und Sven Seevers, Geschäftsführer und Gründer der Firma Superseven  aus Wentorf (Südstormarn nahe Hamburg).

Tina Andres (Landwege-Märkte) berichtete lebhaft von alternativen Konzepten im Lebensmittelmarkt . Zum Beispiel von „Unverpackt“. Dabei bringen Kunden ihre eigenen Behälter (Dosen, Gläser, spezielle Beutelchen) mit in die Läden und bekommen an den Frischetheken ihre Ware darin abgefüllt. Dadurch werden Einwegverpackungen gespart! Oliver Wagner (Famila) erzählte, dass sie das offiziell nicht dürfen, aber bei einzelnen Kunden auf deren Bitte hin tun. Außerdem entsorgen sie, seit dem Plastikdrama in der Schlei (siehe unten), abgelaufene und nicht mehr verkaufbare Frischeprodukte wie Obst und Gemüse GETRENNT von den Verpackungen. Bisher wird im Einzelhandel meistens alles zusammen in den selben Müll geworfen und nicht getrennt. Auf Umwegen gelangen solche klein gekäkselten Verpackungen über den angeblichen reinen Biomüll überall hin – zum Beispiel in die Schlei (Ostseearm in Schleswig-Holstein).

Dennis Kissel (AWSH) berichtete, dass eigentlich auch in jeder privaten Bio-Mülltonne diverser anderer Müll zu finden ist. Überwiegend Plastik-Verpackungen, Plastik-Pflanztöpfe, etc. Er hat einen ziemlich coolen faltbaren Flyer zur Kampagne „Wir für Bio“ mitgebracht (Foto oben); mehr zur Kampagne siehe Website: https://www.wirfuerbio.de

Marlies Fritzen (Landtag SH für die GRÜNEN) berichtete über Möglichkeiten und Chancen aus der Politik dazu. Ihr Anliegen ist auch, nicht nur Handel und Industrie zu ändern und all das Plastik wieder aus den Meeren zu holen, sondern auch die Menschen zum Umdenken zu bewegen. Denn: Jeder Einzelne muss eine Veränderung wollen und danach handeln – d.h. auf Plastik verzichten, wo es möglich ist; natürlich Müll jederzeit richtig trennen und zum Beispiel nur noch bei Einzelhändlern kaufen, die nachweisbar eigene Bemühung zur Plastikvermeidung und -trennung leisten.

Frau Fritzen sagte u.a.: „Ich habe mich mal auf die Suche nach Toilettenpapier begeben, dass nicht in Plastik eingepackt ist – und es nicht gefunden!“. Als hätte es in einem Drehbuch gestanden, folgte ein Ruf aus dem Publikum von der Autorin dieses Artikels: „Doch, gibt es. Von einer Reinfelder Firma!“ Viele lachten, denn die Firma Smooth Panda, mit Sitz im Alfa-Park (dort wo auch erKant ihr Büro hat), ist ein StartUp mit ziemlich „grünen“ Ideen. Ausgangsbasis ist deren Toilettenpapier aus Bambus – verpackt in Papierkartons.

Gekrönt wurde diese, wirklich nicht abgesprochene Geschichte, dadurch, dass Grünen-Organisatorin Linda Witte als Danke für alle Redner des Abends Smooth-Panda-Pakete gekauft hatte und am Ende des Abends überreichte.

Doch: Menschen und ihre Gewohnheiten lassen sich nicht von einem Tag auf den Anderen ändern! Die Alternative?

Ebenfalls zu Gast waren Katja und Sven Seevers (Superseven). Ihre Firma entwickelt, produziert und handelt Verpackungen, die zu 100% biologisch oder technologisch wiederverwertet werden können. Sie haben mit ihren Produktideen bis jetzt 3 Awards gewonnen!

Damit Menschen, Industrie und Handel mit weniger schlechtem Gewissen an ihren Gewohnheiten festhalten können, haben sie doe Verpackungsmarke „Repaq“ entwickelt, deren Produkte TATSÄCHLICH wie Biomüll einfach „vergammeln“. Sie sind aus Cellulose, Zuckerrohr und Stärke – garantiert Plastikfrei, aber genauso zu benutzen! Angeboten werden von ihnen plastikähnliche Verpackungen wie Folien, Tüten und Flowpacks, Rollenwaren und Sachets, Stickpacks, Etiketten und Doypacks. Keine Ahnung was das alles ist? Guck nach unter: https://www.superseven.eu/de/produkte/

Heißt in der Summe für Leute, die einkaufen? Entweder eigene Behälter mit in den Laden bringen oder nur noch Produkte kaufen, die Plastikfrei eingepackt sind.


Quellen und weitere Infos: