Reinfeld möchte Fairtrade-Stadt werden – Antrag gestellt

Presse-Info der Arbeitgruppe-Leiterin Ines Knoop-Hille:

Reinfelds Bewerbung zur Fair Trade Stadt ist unterwegs – Steuerungsgruppe gegründet

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Damit die Stadt Reinfeld Fair Trade Stadt werden kann (über einen entsprechenden Beschluss  hatte die LN berichtet),  müssen festgelegte Kriterien  erfüllt werden.

Nach Aussage der Grünenvorsitzenden Ines Knoop-Hille ist  dieses  Etappenziel nunmehr erreicht.  „Wir erfüllen die Kriterien mehr als gefordert und haben bisher  viel Interesse und Resonanz erfahrenZwei gastronomische Betriebe (Casalinga und L Arabica) bieten Fair Trade Produkte im gastronomischen Bereich und 5 weitere Geschäfte(Famila, Aldi, Lidl, Norma) aus dem Einzelhandel und allen voran das Reinfelder Reformhaus, sorgen dafür, dass Reinfeld die  Kriterien auch im Einzelhandel mehr als erfüllt. Doch es geht nicht nur um fair gehandelte Lebensmittel.

So  bietet „Hundert Hübschigkeiten“ fair produzierte Kleidung aus einem indischen Projekt an, die priviligierte Apotheke in der Klosterstraße hat Tees und Körperpflegeprodukte mit fair trade- Siegel im Sortiment und Blumen Fischer bietet in der kühlen Jahreszeit Rosen aus fairem Handel an.

Auch die katholische Kirchengemeinde (Angebote aus dem welt-Laden), der Verein SII-Kids (Bildungsangebote), die Matthias –Claudiusschule(Kakaoprojekt für 3.und4. Klassen) und der Landfrauenverein (Kaffee, Tee), sowie das Kulturcafeder Flüchtlingshilfe(Kaffee, Tee,Zucker)  machen mit, indem sie Produkte verwenden oder anbieten oder Bildungsangebote durchführen.

Grundsätzliches Interesse haben auch die evangelische Kirchengemeinde, der SV Preußen ,das Cafe Mocca, die Claudius Apotheke und die Immanuel Kant Schule geäußert. Es können jederzeit weitere Ideen eingebracht werden und unter dem Motto „Fair Trade- wir machen mit“ ist jede/r herzlich willkommen

Nach einer Informationsveranstaltung der Grünen im März 2017 zum Thema Fair Trade (auch hierüber hat die LN berichtet) hat sich Steuerungsgruppe aus  9 ehrenamtlich arbeitenden Personen gefunden, eine für die Anerkennung ebenfalls notwendige und oftmals schwer zu erfüllende Voraussetzung. „Wir sind eine bunt gemischte Gruppe von Reinfelder Bürgern, die sich zum Teil vorher gar nicht kannten“, freut sich Ines Knoop-Hille. „Alle verbindet das Ziel, den Fair-Trade- Gedanken besser bekannt zu machen und somit zu mehr Gerechtigkeit in der Welt beizutragen.“

Frau Britta Zankl hat sich bereit erklärt die Steuerungsgruppe zu leiten, unterstützt von ihrer Geschäftspartnerin Maike Jobst. In ihrem  zentral an der Paul von Schönaich Straße gelegenen  Geschäft  „Hundert Hübschigkeiten“ laufen somit die Fäden rund um Reinfelds Fair Trade Bewerbung zusammen. Dort liegt Informationsmaterial aus und auch Formulare für eine offizielle teilnahme können dort ausgefüllt werden. Interessierte Reinfelder Bürger, Gastronomen , Geschäftstreibende und Vereine können sich an Britta Zankl oder auch an jedes andere Mitglied der Steuerungsgruppe wenden, wenn sie zur der Ausbreitung des Fair Trade Gedankens beitragen wollen.

Von der Verwaltungsseite unterstützt Britta Lammert im Rahmen des Stadtmarketing das Vorhaben, insbesondere wenn es um Veranstaltungen geht..

Nach der Anerkennung der Unterlagen wird es ein Fest geben, bei dem sich alle Mitwirkenden mit ihrem angebot vorstellen und Reinfeld offiziellals Fair trade stadt anerkannt wird.

Weitere Informationen unter www.fair-trade-towns.de

LN-Bericht:

http://www.ln-online.de/Lokales/Stormarn/Reinfeld-kann-2017-Fair-Trade-Stadt-werden

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